Husumer Soldaten ziehen aus der Türkei ab

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16. August 2015, 18:16 Uhr

Die Bundesregierung beendet nach drei Jahren den Einsatz der Bundeswehr in der Türkei. Offizielle Begründung ist die gesunkene Bedrohung des Nato-Partners durch Raketenangriffe der syrischen Armee. Wie Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) am Sonnabend mitteilte, werden die „Patriot“-Raketenabwehrsysteme mit aktuell 260 deutschen Soldaten bis Ende Januar 2016 von der Südostgrenze des Landes abgezogen. Die Hälfte der deutschen Soldaten stammt aus dem Flugabwehrraketen-Geschwader der Bundeswehr, das in Husum sowie in Mecklenburg beheimatet ist. Der stellvertretende Kommodore, Oberst Wolfgang Rasquin, sprach von einer „Entlastung“ für seine Soldaten, die zum Teil zu stark gefordert gewesen seien.

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