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Ostholsteiner Anzeiger

21. August 2017 | 09:14 Uhr

HSG steht ganz oben

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Handballer aus Eutin und Malente sind nach dem 28:21-Sieg gegen die LT Tabellenführer der Landesliga

Die Landesliga-Handballer der HSG Holsteinische Schweiz gewannen ihr Heimspiel gegen die Lübecker Turnerschaft mit 28:21, nachdem sie zur Halbzeit noch mit zwei Toren zurückgelegen hatten. Nach fast vierwöchiger Herbstpause gingen die Holsteiner mit einigen Spieler-Ausfällen in das Spiel. So war es kein Wunder, dass der Start nicht nach Maß verlief.

Die Zuordnung in der Abwehr stimmte nicht und die Bewegungen der HSG-Spieler waren laut Co-Trainerin und Physio-Therapeutin Lisa Cosmus „viel zu langsam und generell eher behäbig, als jung und spritzig“. Bis auf einen Ausgleichstreffer durch den an diesem Abend überragenden Martin Fürst nach knapp 20 Minuten lag die HSG in der ersten Hälfte immer zurück. Mit zwei Toren Rückstand ging es in die Halbzeitpause.

In der zweiten Halbzeit konnten die Holsteiner nicht von Beginn an umsetzen, was Trainer Stefan Risch in der Kabinenansprache forderte. Erst in der 42. Minute gelang der Ausgleichstreffer zum 18:18 – der Brustlöser. Von da an lief es rund. Die Abwehr stand zehn Minuten lang unglaublich sicher und die Würfe fanden ihren Weg ins Tor. Die Gastgeber spielten sich förmlich in einen Rausch, zogen auf sechs Tore davon – nicht zuletzt, weil Torhüter Jan Henschelowski in den zweiten 30 Minuten groß aufspielte. So glückte ein am Ende zumindest souverän wirkender 28:21-Sieg, der dafür sorgt, dass die HSG Holsteinische Schweiz die Tabellenführung in der Landesliga übernommen hat.

„Wir werden die ersten 40 Minuten des Spiels aufarbeiten müssen und mit klarem Kopf in die nächsten Wochen schauen. Dieses Spiel gestaltete sich überhaupt nicht nach unserem Geschmack“, meinte Lisa Cosmus nach dem Abpfiff. Für die HSG Holsteinische Schweiz trafen Martin Fürst (11), Leon Risch (4), Moritz von Starck, Simon Grage, Fynn Sager (je 3), Tjorge Maaßen (2), Steffen Engelbrecht und Janis Mednis (je 1).

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erstellt am 16.Nov.2015 | 10:02 Uhr

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