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HSG-Reserve kassiert in Geesthacht überraschend deutliche Niederlage

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 01.Mär.2016 | 17:05 Uhr

Die Handballer der HSG Holsteinische Schweiz II kassierten in der Regionsliga gegen den VfL Geesthacht eine deutliche 19:28(11:12)-Niederlage. Das war ein enttäuschendes Resultat, denn die HSG hatte das Hinspiel in Geesthacht noch mit einem Tor Unterschied gewonnen.

Im Abstiegskampf hatte Interims-Trainer Stefan Wendt zwei neue Spieler mit ins Boot geholt. Tizian Grigoleit und Christian Chrapkowski trainierten unter der Woche mit und standen direkt im Kader für das Spiel gegen den Tabellenvierten. Auch auf der Torwartposition gab es eine personelle Veränderung: Andre Thomas aus der dritten Mannschaft und Nicolaj Puschkarev aus der A-Jugend der HSG vertraten die verhinderten Stammkeeper.

Nach ausgeglichenen ersten Minuten setzten sich die Gäste über 4:2 und 7:4 ab. Die HSG hatte in der Anfangsphase Probleme mit der Geesthachter 5:1-Abwehr, kämpfte sich aber mit der Zeit und einer soliden Defensivarbeit ins Spiel. Frühe Wechsel zeigten ihre Wirkung, Lasse Gehmeyr strahlte Torgefahr aus dem Rückraum aus. Als Tizian Grigoleit nach gut 20 Minuten zum 8:8 ausglich, war das Spiel wieder offen. Mit einem knappen Rückstand ging es für die HSG in die Kabine.

In der zweiten Halbzeit sorgten Konzentrationsmängel für einen schnellen Drei-Tore-Rückstand. Nach dem 15:18 folgte die Vorentscheidung: Mit drei Toren in Folge setzten sich die Gäste auf sechs Tore ab. Von da an ging nicht mehr viel. Aus dem Rückraum strahlten die Gastgeber keine Gefahr aus und warfen den Geesthachter Torwart regelrecht warm. Da ihnen zudem etliche technische Fehler unterliefen, rollten jetzt reihenweise Gegenstöße auf das Tor der HSG-Reserve zu.

„Die erste Halbzeit war noch in Ordnung“, bilanzierte Trainer Wendt, der sich über die zweiten 30 Minuten ärgerte, die sein Team deutlich mit 8:16 verlor. Dennoch sah er auch gute Ansätze in der Abwehrarbeit. Für die HSG Holsteinische Schweiz II spielten Andre Thomas und Nicolaj Puschkarev im Tor sowie Lasse Gehmeyr (6/2), Dario Rankociv (3), Tizian Grigoleit, Tjark Junge (je 2), Steffen Schulz (2/1), Nick Mebius, Patrick Guttau, Benjamin Gradert, Christian Chrapkowski (je 1), Chris Schneider und Rasmus Görtz.

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