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HSG-Handballerinnen reißen das Ruder in Lübeck noch herum

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Mit einer enormen Steigerung nach der Pause verdienten sich die Handballerinnen der HSG Holsteinische Schweiz in der Landesliga beim TuS Lübeck ein 21:21(6:14)-Unentschieden. Dabei gerieten die Eutinerinnen und Malenterinnen in den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit vollkommen außer Kurs, fingen sich aber wieder und erkämpften sich einen Auswärtspunkt.

Trainer Marc Reinert reiste mit vier Spielerinnen aus der zweiten Garnitur in die Meesenhalle. Absagen wegen Krankheit, Ausbildung und Schule hatten seinen Kader schrumpfen lassen. Nach einer 2:0-Führung verflachte das Niveau der Partie. Für die Phase gegen Ende des ersten Durchgangs verschlug es Reinert beinahe die Sprache: „Keiner ging zum Tor, kein Aufbäumen, schlechte Absprachen, eigentlich war das auch nicht wirklich Handball!“ Der Coach war zudem genervt, dass die Lübecker Fans auf der Tribüne siegesgewiss waren.

Mit klaren Worten rüttelte er sein Team auf. „Ein 6:0- und dann ein 4:0-Lauf brachte uns in Schlagdistanz und den Zuschauern dann doch noch ein spannendes Spiel“, berichtet Marc Reinert. Die HSG harmonierte immer besser. In der 59. Minute gingen die Gäste sogar 21:20 in Führung, kassierten aber umgehend den Ausgleich. „Unter dem Strich könnte man wohlwollend von einer leistungsgerechten Punkteteilung sprechen. Zufrieden können wir allerdings nur mit den ersten sechs Minuten und der gesamten zweiten Halbzeit sein, hier stimmte die Einstellung und der Einsatz von allen“, meinte Marc Reinert.

Die HSG Holsteinische Schweiz spielte mit den Torfrauen Vivien Pracejus und Danika Hahn sowie Yvonne Hänisch (5), Juliane Hinz, Lisa Matzke, Juliane Voß, Manuela Härzer (je 3), Marila Grunwald, Eileen Fiolka (je 2), Saskia Zirkel und
Ines Thormann.

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erstellt am 01.Dez.2015 | 00:32 Uhr

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