HSG-Handballer rutschen auf den zweiten Platz ab

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27. November 2018, 17:59 Uhr

Die Landesliga-Handballer der HSG Holsteinische Schweiz verloren mit 20:25(10:9) gegen SV Wahlstedt. Das Spiel war in der ersten Hälfte ausgeglichen. Die Entscheidung fiel Mitte der zweiten Halbzeit, als sich die Wahlstedter mit fünf Toren absetzten und die Führung nicht wieder hergaben.

Nach einer zerfahrenen Anfangsphase und dem 2:4-Rückstand (7.) gelang der HSG der Ausgleich und anschließend die Führung. Der Favorit aus Ostholstein konnte sich jedoch nicht auf mehr als zwei Treffer absetzen. Die Pausenführung war denkbar knapp. Grund: Die HSG-Deckung stand nicht so sicher, wie gewohnt. Die Abwehrspieler ließen häufig zu viel Abstand zum Gegner. „Auch mit der Aggressivität und Absprache war ich absolut nicht einverstanden“, sagte Holstein-Trainer Stefan Risch. Nach der Pause ging es recht schnell in die, aus Holstein-Sicht, falsche Richtung. Nach der 12:11-Führung durch Martin Fürst (38.) starteten die Gastgeber durch und warfen vier Tore in drei Minuten. So führte der SV Wahlstedt urplötzlich mit drei Toren (15:12, 41.). Und es kam noch härter für das Risch-Team: Der Wahlstedter Maximilian Kellerer beendete mit seinem Tor zum 18:13 (47.) einen zwischenzeitlichen 7:1-Lauf. Der HSG-Angriff schwächelte in dieser Phase zusehends. Ballverluste wurden von den Gastgebern, die sonst ein eher behäbiges und zermürbend langsames Angriffsspiel zeigten, mit Gegenstoßtoren bestraft. HSG-Trainer Stefan Risch nahm eine Auszeit – mit Erfolg. Seine Handballer kämpften sich bis auf drei Tore heran. Kevin Kutz traf mit einem Doppelpack zum 18:21 (55.). Jedoch warf auch Denis Lillin für Wahlstedt zwei Tore in Folge und sorgte beim 23:18 gut zwei Minuten vor dem Abpfiff für die Entscheidung.

Nach zwei vermeidbaren Niederlagen hat die HSG Holsteinische Schweiz die Tabellenführung an die HSG Tills Löwen 08 verloren und ist jetzt Zweite.

Zuvor hatten die Ostholsteiner die ersten acht Saisonspiele gewonnen. Risch meinte, dass in Wahlstedt zumindest die Einstellung gestimmt habe. Dennoch sein dies ein gebrauchter Tag gewesen.

Die HSG Holsteinische Schweiz spielte mit den Torleuten Tim Schneider und Marek Malzahn sowie Jan Kunert (4), Fynn Sager (4/1), Kevin Kutz (3), Philip Vogelreuter, Simon Grage, Martin Fürst (je 2), Leon Risch (2/1), Fabian Buck (1), Falko Degner, Steffen Engelbrecht, Benjamin Path und Florian Brandt.

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