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Ostholsteiner Anzeiger

23. August 2017 | 08:59 Uhr

HSG-Angriff spielt groß auf

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Kreisliga-Handballer setzen sich im Spitzenspiel gegen den MTV Ahrensbök mit 33:31 Toren durch

Die Kreisliga-Handballer der HSG Holsteinische Schweiz II gewannen das Spitzenspiel gegen den MTV Ahrensbök mit 33:31 (18:16) Toren. Das Team um Kapitän Jörn Pries zeigte die bisher beste Angriffsleistung der Saison.

Die Gastgeber starteten im Angriff konzentriert. Im Vergleich zum letzten Spiel brillierte das Team von Trainer Alexander Buse mit einer hohen Trefferquote, fand jedoch keine Mittel gegen die Ahrensböker Rückraumspieler und Haupttorschützen
Johannes Mengs und Felix Wulf. So entwickelte sich über 3:3 und 6:6 eine sehr ausgeglichene Partie.

Dann riss die HSG II das Spiel an sich. Die Abwehr und Torhüter Marek Malzahn steigerten sich, sodass sich Gastgeber absetzten. Dabei hatte das Team von Trainer Alexander Buse aufgrund von vielen krankheitsbedingten Ausfällen unter der Woche kaum zielorientiert trainiert. Auffällig: Diesmal ließ der Trainer seine erste Sieben lange gemeinsam auf dem Feld stehen und wechselte erst spät. Seinen Spielern tat dieses Vertrauen gut.

Die HSG-Reserve warf beim 20:17 eine Drei-Tore-Führung heraus. Doch der MTV Ahrensbök warf drei Tore in Folge und ging seinerseits in Führung.

Beim Stand von 22:23 nahm Alexander Buse ein Team-Time-Out. Seine Ansprache wirkte: Die Holsteiner Handballer starteten einen 5:1-Run zum 27:24.

Schon Mitte der zweiten Hälfte schickte Trainer Buse zwei A-Jugendliche auf das Feld. Neben Rasmus Görtz sammelte diesmal auch Till Pries Erfahrungen im Seniorenbereich. Beide fügten sich nahtlos in eine Mannschaftsleistung ein „Es war die richtige Entscheidung, die Beiden hochzuziehen“, sagte der HSG-Trainer.

Selbst in der hektischen Schlussphase, in der die Gäste nach einem Fehlwurf und einem Fehlpass auf 31:32 verkürzten, bieben Görtz und Pries auf dem Feld – und übernahmen Verantwortung. 20 Sekunden vor dem Abpfiff prellte sich Rasmus Görtz durch die offene Ahrensböker Manndeckung und traf zum Endstand.

Linksaußen Jan Kunert befand kurz nach Abpfiff erleichtert: „Für solche Spiele lohnt es sich zu trainieren.“ Mit diesem Sieg sind die Chancen auf den geplanten Aufstieg in die Regionsliga realistisch. Die HSG Holsteinische Schweiz II spielte mit den Torhütern Marek Malzahn und Carsten Potz sowie Andre Bundtzen (8/3), Dario Rankovic (6), Jan Kunert, Nick Mebius (je 4), Timm Schulz (3), Jörn Pries, Benjamin Gradert, Steffen Schulz (je 2), Rasmus Görtz (1), Patrick Guttau, Chris Schneider und Till Pries.

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erstellt am 23.Feb.2015 | 15:52 Uhr

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