Hospizinitiative öffnet ihre Türen

Brigitte Maas.
Brigitte Maas.

Vorträge rund ums Thema Trauer / Verein stellt dritte Hospizfachkraft ein

shz.de von
16. Mai 2018, 11:08 Uhr

Die Hospizinitiative Eutin veranstaltet am Sonnabend, 26. Mai, von 11 bis 16 Uhr einen Tag der offenen Tür in ihren Räumen an der Albert-Mahlstedt-Straße 20. „Seit 21 Jahren arbeitet die Eutiner Hospizinitiative als ambulanter Hospizdienst, um sterbende Menschen in ihrem letzten Lebensabschnitt zu begleiten, Angehörige und Trauernde zu unterstützen und das Thema Hospizarbeit, Tod und Sterben
in die Öffentlichkeit zu bringen“, erklärte Brigitte Maas (Foto), die Vorsitzende der Hospizinitiative. Hierzu seien vier Kurzvorträge geplant:

> 12 Uhr: Sterbebegleitung: Wie können wir helfen?,
> 13 Uhr: Wenn Kinder trauern: Kindertrauerbegleitung,
> 14 Uhr: Allein zurück gelassen: Trauerbegleitung für Erwachsene,
> 15 Uhr: Wie wir Begleiter unsere Kraft stärken: Selbstfürsorge und Supervision.

Es gibt Grillwürstchen und Getränke gegen eine Spende, damit in entspannter Atmosphäre auch persönliche Gespräche stattfinden können.

Außerdem hat sich die Hospizinitiative weiter verstärkt: Im April 2018 hat der Verein Sabine Grein als dritte Hospizfachkraft neben Martina Wendler und Hannelore Radloff in Teilzeit eingestellt. Die drei hauptamtlichen Hospizfachkräfte und einige der über 50 ehrenamtlichen aktiven Hospizbegleiterinnen und -begleiter wollen bei der Präsentation des Vereines die verschiedenen Gesichtspunkte der Hospizarbeit aufzeigen: Befähigungskurse zur Hospizbegleiterin, Sterbebegleitung, Beratung von Zugehörigen sowie Trauerbegleitung für Erwachsene und für Kinder. Weitere Aufgaben sind Öffentlichkeitsarbeit und die Vernetzung mit verschiedenen Institutionen der Region, wie der Palliativstation im Sankt-Elisabeth-Krankenhaus und der SAPV, aber auch mit den anderen Hospizvereinen in der Nachbarschaft und auf Landesebene.

Ein wichtiger Baustein der Hospizarbeit sei auch die Selbstfürsorge, sagte Maas. Hier gebe es im Rahmen der Supervision Entlastung, da einige Aspekte der Arbeit einen hohen Grad an Selbstreflexion und Belastbarkeit erfordern. Zur Selbstfürsorge gehören auch Treffen zum Austausch sowie Feierlichkeiten und Rituale.

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