Hospizgespräch: Wie viel Tod ist zu ertragen?

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09. März 2017, 11:11 Uhr

„Wie viel Tod kann ein Begleiter ertragen“ – so lautet das Thema der Eutiner Hospizgespräche, die am Donnerstag, 16. März, ab 19.30 Uhr in der Kreisbibliothek fortgesetzt wird. Die Hospizinitiative hat dazu Mechthild Hoppe, Sozialpädagogin und langjährige Aktive aus der Lübecker Hospizbewegung, eingeladen, um das Thema für Professionelle und Ehrenamtler zu beleuchten. Für viele Menschen ist Hospizarbeit mit Sterbenden oder auch bereits der Umgang mit Kranken schlecht vorstellbar. Manche Menschen reagieren schon auf Rollstuhlfahrer mit innerer Unruhe und Unsicherheit. Braucht man ein Helfer-Syndrom für diese Arbeit? Wann muss man mit Burn-out oder Erschöpfung rechnen, wenn man regelmäßig mit Sterbenden Umgang hat? Wie kann man sich davor schützen? Dies sind Fragen, die an dem Abend beantwortet werden sollen. Vergangenes Jahr feierte die Eutiner Hospizinitiative ihren 20. Geburtstag, ihre Arbeit soll an dem Abend ebenfalls vorgestellt werden. Zuhörer und angeregte Diskussionen sind ausdrücklich erwünscht, der Eintritt ist frei.



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