Plön : Holsteiner Wasser pachtet Wäldchen

Die Vertragsunterzeichnung fand im Rathaus statt: (von links) Bürgermeister Jens Paustian sowie die Geschäftsführer der Holsteiner  Wasser Volker Hoppe und Dr. Jens Wagner.  Foto: karl hesse
Die Vertragsunterzeichnung fand im Rathaus statt: (von links) Bürgermeister Jens Paustian sowie die Geschäftsführer der Holsteiner Wasser Volker Hoppe und Dr. Jens Wagner. Foto: karl hesse

Bürgermeister Jens Paustian und die Geschäftsführer der Holsteiner Wasser, Volker Hoppe und Dr. Jens Wagner, unterzeichneten die Verträge.

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09. Dezember 2009, 11:48 Uhr

plön | Mit der förmlichen Unterzeichnung des Pachtvertrages für das Stadtwäldchen am Ende der Rosenstraße beginnt ein neuer Abschnitt der Zusammenarbeit zwischen der Holsteiner Wasser GmbH und der Stadt Plön. Der Pachtvertrag ist bis Ende 2012 befristet.

Die Holsteiner Wasser besitzt im Wäldchen das Gebäude des früheren Plöner Wasserwerkes mit der alten Brunnenanlage. Doch die Brunnenanlage wird für die Plöner Wasserversorgung nicht mehr genutzt. Allerdings wird im Wasserwerk das Trinkwasser für Plön und umliegende Gemeinden aufbereitet. Da die Zuwegung zu dem Gebäude nur durch das Wäldchen mit gut 28 000 Quadratmeter möglich ist, musste ein Vertrag her.

Die Holsteiner Wasser ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Hamburg Wasser und der e.on hanse und wurde 2007 als Betrieb zur Frisch- und Abwasserversorgung gegründet. Die Stadt Plön ihrerseits hatte bereits 1972 die Wasserversorgung der Stadt an die Schleswag übertragen.

Zukünftig wird die Zusammenarbeit zwischen der Stadt und Holsteiner Wasser insofern interessant, als 2012 Konzessionsverträge auslaufen und neu verhandelt werden müssen. Ob dann auch für Wasserleitungen Konzessionsabgaben durch die Stadt Plön so wie für Stromkabel kassiert werden können, bleibt abzuwarten.

In jedem Fall aber investiert die Holsteiner Wasser demnächst in neue Brunnenbohrungen im Westen von Plön, da die alten Brunnen langfristig zu versalzen drohen, wie der technische Geschäftsführer Dr. Jens Wagner erläuterte. Über diese Problematik solle es aber im Januar eine gesonderte Information zusammen mit dem Kreis Plön geben, ergänzte Volker Hoppe als kaufmännischer Geschäftsführer.

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