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Ostholsteiner Anzeiger

18. August 2017 | 05:26 Uhr

Holger Mess verschießt Elfmeter

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Fußball-Verbandsliga Südost: TSV Pansdorf erkämpft sich nach 0:2-Rückstand bei Absteiger Sereetzer SV noch ein 2:2-Unentschieden

Die Laune der der Pansdorfer Fußballer war nach dem Schlusspfiff fast so trübe wie das Wetter, das sich mit reichlich Regen und kaltem Wind von seiner unangenehmen Seite gezeigt hatte. Zwar hatte der TSV Pansdorf in der Fußball-Verbandsliga Südost nach einem 0:2-Rückstand zur Pause noch mit Kampf und Krampf ein 2:2 erreicht, doch war die Mannschaft über weite Streckn der Partie deutlich hinter den eigenen Ansprüchen zurückgeblieben.

Der Sereetzer Deniz Karakus wurde in der ersten Halbzeit zum Schrecken der Gäste-Defensive. Der quirlige Angreifer offenbarte die Lücken in der Pansdorfer Hintermannschaft – und er trug sich zwei Mal in die Torschützenliste ein. Der Treffer zum 2:0 war spektakulär, er nahm den Ball mit vollem Risiko direkt aus der Luft und beförderte ihn aus acht Metern unhaltbar für Torwart Lars Möller ins kurze Eck (25.). Die Pansdorfer erholten sich nur schwer von diesem Rückstand.

Kurz nach der Pause hatten die Gastgeber sogar das 3:0 auf dem Kopf, doch diesmal flog der Ball nach einem deftigen Missverständnis in der TSV-Abwehr knapp am rechten Pfosten vorbei (47.). Die Pansdorfer suchten weiter vergeblich ihren Rhythmus, kamen mit dem kampfbetonten Spiel des Absteigers nur schwer zurecht. Doch sie hielten dagegen. Als Andre Albrecht vom Sereetzer Denis Aktuerk im Strafraum angegriffen wurde, ging er zu Boden, Schiedsrichter Andreas Rabe pfiff Elfmeter (60.). Doch Holger Mess scheiterte mit dem Strafstoß an Resul Kutlu, der den Ball mit einer sehenswerten Flugparade aus der rechten Eck holte.

„Für einen Feldspieler war das doch eine gute Torwartleistung“, meinte Kutlu nach dem Abpfiff – und hatte mit seiner Einschätzung Recht. Er habe zuletzt in der B-Jugend zwischen den Pfosten gestanden, sagte der Schlussmann, der das Torwartproblem der Gastgeber löste. Albrecht hatte den Ausgleich auf dem Fuß, versuchte sein Glück mit einem Hackentrick, den jedoch der Sereetzer Hauke Fiedler blockte. Fiedler ging ohne Fremdeinwirkung zu Boden, Albrecht setzte nach und traf ins Netz. Doch Rabe hatte zuvor auf Stürmerfoul entschieden und abgepfiffen (79.). Der Druck der Gäste nahm zu. Alexander Briegert traf im Fallen von der Strafraumgrenze zum 1:2 (80.). Und Andre Albrecht gelang aus dem Gewühl heraus mit energischem Nachsetzen sogar noch der Ausgleich zum 2:2 (88.). Letztlich ein glücklicher Punktgewinn für die Pansdorfer, die das Rennen um den zweiten Platz wohl schon abgehakt haben, zumal der Oldenburger SV wegen Nichtantretens des WSV Tangstedt zu einem kampflosen 5:0-Sieg kam.

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erstellt am 11.Mai.2014 | 13:53 Uhr

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