Entscheidung im Hauptausschuss des Kreises Plön : Holger Bajorat wird Interims-Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsagentur in Schwentinental

Holger Bajorat, ehrenamtlicher Bürgermeister in Stolpe, ist zum Interims-Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsagentur des Kreises Plön bestellt worden.
Holger Bajorat, ehrenamtlicher Bürgermeister in Stolpe, ist zum Interims-Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsagentur des Kreises Plön bestellt worden.

Eine eingesetzte Arbeitsgruppe soll die langfristige Ausrichtung der WFA in Schwentinental definieren.

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18. Februar 2021, 11:52 Uhr

Plön | Der Hauptausschuss des Kreistages hat Holger Bajorat aus Stolpe zum Interims-Geschäftsführer für die Wirtschaftsförderungsatentur (WFA) in Schwentinental bestellt. Eine Arbeitsgruppe soll nun die langfristige Ausrichtung der Kreiseinrichtung definieren, teilte der Kreis Plön am Donnerstag mit. In den vergangenen Monaten ist viel über die Zukunft der Wirtschaftsförderungsagentur Kreis Plön GmbH und des Gewerbe- und Technik-Zentrums (GTZ) in Schwentinental spekuliert worden. „Ich freue mich, dass der Hauptausschuss durch seine Beschlüsse in seiner jüngsten Sitzung die Weichen für das weitere Vorgehen gestellet hat“, sagte Werner Kalinka (CDU), Vorsitzender des Hauptausschusses des Kreistages.

Ich freue mich sehr, dass wir Holger Bajorat als Interims-Geschäftsführer gewinnen konnten Stephanie Ladwig, Landrätin und Vorsitzende des WFA-Aufsichtsrates
 

Mit Holger Bajorat als Interims-Geschäftsführer gebe es für alle Beteiligten nun wieder einen kompetenten Ansprechpartner. Der Hauptausschuss habe seine Bestellung einstimmig beschlossen. „Ich freue mich sehr, dass wir Holger Bajorat als Interims-Geschäftsführer gewinnen konnten. Er hat mehrere wesentliche Gewerbeansiedlungen in Neumünster, auch in Zusammenarbeit mit der Stadt Neumünster und der dortigen Wirtschaftsförderung, begleitet. Ich bin mir sicher, dass er auch neue Impulse für weitere Ansiedlungen im Kreis Plön geben wird“, sagte Landrätin und WFA-Aufsichtsratsvorsitzende Stephanie Ladwig. Zudem sei Holger Bajorat langjährig Prokurist und Direktor der Firmenkundenbetreuung bei der VR Bank in Neumünster. „Er bringt neben der fachlichen Qualifikation auch sehr gute Kontakte in Wirt-schaft und Politik mit“, lobt der Hauptausschussvorsitzende Werder Kalinka. Der bisherige Geschäftsführer, Knut Voigt, hatte die WFA zum 31. Januar verlassen.

Es ist im Sinne des Kreises, Ansiedlungen zu fördern, um neue Arbeitsplätze zu generieren

Der Hauptausschuss hat eine Arbeitsgruppe gebildet, um die langfristige Ausrichtung der WFA zu definieren. Das Votum erfolgte einstimmig. „Im Rahmen dieses Prozesses sollte auch erörtert werden, wie junge Unternehmensgründer zukünftig im Kreis Plön angesiedelt werden können“, betont Stephanie Ladwig. Schließlich sei es im Sinne des Kreises, Ansiedlungen zu fördern, um neue Arbeitsplätze und Gewerbesteuereinnahmen zu generieren.

Die Entscheidung für einen Verkauf ist noch nicht gefallen. Es handelt sich bisher nur um Prüfaufträge Stephanie Ladwig, Landrätin und WFA-Aufsichtsratsvorsitzende
 

Die WFA ist von den Gesellschaftern mit der Prüfung beauftragt worden, wie gegebenenfalls ein Verkauf des GTZ-Gebäudes in Schwentinental – möglichst mit Mietern – innerhalb der nächsten fünf Jahre erfolgen könnte. Dazu soll zeitnah ein Wertgutachten in Auftrag gegeben werden. „Die Entscheidung für einen Verkauf ist noch nicht gefallen. Es handelt sich bisher nur um Prüfaufträge“, so Ladwig. Der Beschluss dazu ist mit Mehrheit in der Sitzung des Hauptausschusses erfolgt.

Als Eigentümer des Gebäudes sind wir unseren Mietern gegenüber in der Pflicht Werner Kalinka, Vorsitzender des Hauptausschusses
 

Der Hauptausschuss habe zudem beschlossen, dass auch weiterhin notwendige Maßnahmen der Bauunterhaltung und Instandhaltung am GTZ-Gebäude vorgenommen werden. „Als Eigentümer des Gebäudes sind wir unseren Mietern gegenüber in der Pflicht. Diese sollen sich darauf verlassen können, dass Mängel auch künftig verlässlich beseitigt werden“, betonte Werner Kalinka. Damit sei ein Mehrheitsbeschluss vom 1. Dezember 2020 korrigiert worden.

 

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