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Ostholsteiner Anzeiger

18. Dezember 2017 | 06:30 Uhr

Eutin : Hoffnung auf Jobs durch Beltquerung

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Kooperation mit Arbeitsagentur und Jobcenter wird eine wichtige Rolle spielen

von
erstellt am 03.Mär.2015 | 17:17 Uhr

Der Bau der Festen Fehmarnbeltquerung (FFBQ) soll auch ein großes Projekt bei der Vermittlung von jungen Menschen in Ausbildung und Integration von erwachsenen Arbeitslosen in Arbeit werden. Dafür arbeitet die Unternehmensgruppe Baltic FS – ein Zusammenschluss von vier Unternehmen und 15 Partnerunternehmen – mit der Arbeitsagentur und dem Jobcenter Ostholstein an einem Konzept.

Die Idee: Die Baukonsortien und deren Subunternehmer haben vom dänischen Auftraggeber hohe Anforderungen an die Einbindung von Auszubildenden auferlegt bekommen. Deshalb wären die mit Baltic FS kooperierenden Firmen aufgrund der vorhandenen Auszubildenden und ihrer guten Vernetzung in der Region ideale Auftragnehmer. So könnten die heimischen Firmen den Konsortien helfen, diese Anforderungen mit Menschen aus der Region zu erfüllen.

Die Großbaustelle biete die Chance auf ganzjährige Arbeitsplätze. Nach Abschluss der Arbeiten wären die Betrofenen qualifiziert, hätten entsprechende Berufserfahrung und nicht zuletzt angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels auch gute Aussichten auf einen Anschlussjob.

Der Chef der Agentur für Arbeit Lübeck, Wolfgang Werner: „Die Zusammenarbeit mit Baltic FS bietet die große Chance, unmittelbare Beschäftigungseffekte im Landkreis zu erzielen. Der gemeinsame Arbeitgeberservice von Arbeitsagentur und Jobcenter wird mit seinem Know how ein hilfreicher Dienstleister sein, um Arbeitskräfte und Auszubildende aus der Region zu vermitteln.“

Da sich die Konsortien in der Region kaum auskennten, werde Baltic FS die Zusammenarbeit der Konsortien mit heimischen Firmen unterstützen und koordinieren. „Wir glauben, dass wir mit den 19 heimischen Unternehmen und ihren mehr als 10  000 Mitarbeitern und deren Familien eine taugliche Schnittstelle zwischen dem Bedarf der Konsortien und den berechtigten Erwartungen der lokalen und regionalen Bevölkerung sein können.“, führte Mirko Schönfeldt, Geschäftsführer der Baltic FS, aus.

Bei der Personalgewinnung werde die Kooperation mit Arbeitsagentur und Jobcenter eine sehr wichtige Rolle spielen. Der Geschäftsführer des Jobcenters, Karsten Marzian, ost überzeugt, dass der Bau der FFBQ ein wichtiger Impuls für den Arbeitsmarkt im Kreis sein und besonders für Menschen,die schon längere Zeit arbeitslos sind, große Chancen bieten.

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