Eutin : "Hochinteressante" Ausstellung zu Gartenschau-Plänen

Bei Ute Frick (2.v.r.) stoßen die Pläne für die Landesgartenschau auf viel Zustimmung.  Foto: Resthöft
Bei Ute Frick (2.v.r.) stoßen die Pläne für die Landesgartenschau auf viel Zustimmung. Foto: Resthöft

Eutin richtet die Landesgartenschau 2016 aus. Aber wie genau hat die Stadt sich das gedacht? Antwort auf diese Frage soll eine Ausstellung im Haus des Gastes geben.

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25. Mai 2012, 11:01 Uhr

Eutin | Dort sind bis zum 30. Juni auf großen Stellwänden die Unterlagen zu sehen, mit denen die Kreisstadt sich beworben hat.

"Noch haben wir keine konkreten Ideen. Aber Visionen", sagte Eutins Bauamtsleiter Bernd Rubelt in seiner Einleitung. Eines aber sei schon sicher: Die Stadt will die Bürger eng in die Planungen einbinden. So soll etwa ein Förderverein gegründet werden, der nicht nur Fördergelder einwerben, sondern sich auch personell aktiv einbringen soll. So hofft Eutin, den eingeplanten Etat von rund acht Millionen Euro noch drücken zu können. Auch Jugendliche sollen sich mit einbringen. Nicht nur in der Planungsphase, sondern auch während der Gartenschau, etwa als junge Führer für Gleichaltrige.
"Gartenschau ist eine einmalige Chance"

Auch wenn die vorgestellten Pläne noch nicht konkret sind, so kamen sie bei den rund 70 Besuchern der Ausstellungseröffnung schon sehr gut an. "Ich wollte einfach wissen, wie weit die Planungen schon sind", erklärte Susann Aldrup, weshalb sie gekommen war. Sie finde es optimal, dass der Große Eutiner See mit einbezogen werden soll.

Dieser Aspekt gefällt auch Ute Frick. "Es ist doch toll, wenn die Leute in Zukunft leichter die schönen Ecken der Stadt finden könnten." Sie findet die Ausstellung "hochinteressant" und die Ideen der Verwaltung "fantastisch". Besonders der geplante Shuttle-Service über den See findet die Zustimmung der Betreiberin der Eutiner Seerundfahrt. Sie könne sich sogar vorstelle, für die Zeit der Gartenschau ein weiteres Boot zu mieten.

Aber auch abgesehen von den Ideen, die sie selbst betreffen, stoßen die Vorstellungen auf ihre Zustimmung. "Die Gartenschau ist eine einmalige Chance, alles einmal in Frage zu stellen."

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