Hochbetrieb am Dieksee

Massenstart der Teilnehmer. Schnell war die Nichtschwimmergrenze überquert.  Fotos: Katrin Dürwald
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Massenstart der Teilnehmer. Schnell war die Nichtschwimmergrenze überquert. Fotos: Katrin Dürwald

67 Teilnehmer beim Inselschwimmen / Einige bewerteten die 800-Meter-Strecke als „zu leicht“

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10. Juli 2018, 17:43 Uhr

Bei strahlendem Sonnenschein und 21 Grad Wassertemperatur nahmen am vergangenen Sonntag 67 Schwimmer im Alter von sechs bis 70 Jahren am traditionellen Inselschwimmen im Dieksee teil. Im Strandbad am Dieksee herrschte wetterbedingt Hochbetrieb. Das Inselschwimmen fand in diesem Jahr zum 39. Mal statt.

Die DLRG Malente als Ausrichter der Veranstaltung hatte drei unterschiedliche Schwimmstrecken mit Bojen ausgelegt: 200, 800 und 1500 Meter. Die 200-Meter-Strecke, an der 13 Schwimmer teilnahmen, führte vom Strand aus an die am weitesten entfernte Außenbegrenzung des Bades und zurück. „Die beliebteste Distanz war die 800-Meter-Strecke, bei der die 29 Teilnehmer bis zu einer Boje in Höhe der Liebesinsel schwimmen mussten und dann auf direktem Weg zum Strandbad zurückkehrten“, sagte Katrin Dürwald von der DLRG Malente. Für die 1500-Meter-Strecke entschieden sich wiederum 25 Teilnehmer. Sie mussten nicht nur zur 800-Meter-Marke schwimmen, sondern von dort aus weiter die Liebesinsel umrunden und eine zweite Boje rund 200 Meter weiter östlich anpeilen, bevor sie sich auf den Rückweg zum Strandbad machen konnten. Erfahrene Rettungsschwimmer begleiteten den Pulk der Schwimmer auf Surfbrettern und mit einem Rettungsboot.

Nur einer der Teilnehmer nahm am Ende das Angebot an, sich vom Boot zurückbringen zu lassen; er war auf der langen Distanz unangenehm ausgekühlt. Zurück an Land gratulierte der Ehrenvorsitzende der Malenter DLRG, Norbert Kügler, den Schwimmern zu ihrer Leistung und drückte ihnen heißen Zitronentee in die Hand. Erstmalig bot die DLRG den Teilnehmern eine kostenlose Zeitmessung an. Doch das sollte nur zur eigenen Einschätzung und dem individuellen Ehrgeiz dienen, erklärte die technische Leiterin, Caren Kügler, den Besuchern. Im Vordergrund stehe weiterhin der Breitensport. Das Ziel sei erreicht, wenn die Oma mit dem Enkel gemeinsam schwimmen gehe.

Anschließend bekamen die Teilnehmer Kaffee und Kuchen und eine Urkunde. Die jüngste Schwimmerin auf den 200 Metern war Mila Reuter mit sechs Jahren, ältester Teilnehmer war der 67-jährige Gerd Grunenberg aus Dannau. Auf den 800 Metern war Annika Stern aus Malente mit sieben Jahren die Jüngste und Barbara Dose mit 69 die Älteste. Auf der langen Distanz war mit 70 Jahren der älteste Teilnehmer Gunter Buck aus Kellinghusen, Marit Becker mit zehn Jahren die jüngste Schwimmerin.

Die perfekten Bedingungen führten dazu, dass viele Schwimmer im Nachhinein die 800-Meter-Strecke als „zu leicht“ bewerteten. Sie wollen sich im kommenden Jahr auf die lange Strecke wagen, so Dürwald.


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