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Ostholsteiner Anzeiger

12. Dezember 2017 | 02:06 Uhr

Historischer Dreschkasten in neuer Remise

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Der Heimat- und Verschönerungsverein Malente-Gremsmühlen startet Donnerstag in die neue Saison

shz.de von
erstellt am 26.Mär.2015 | 14:08 Uhr

Mit einer neuen Attraktion startet das Heimatmuseum Tews-Kate in der Sebastian-Kneipp-Straße in die Saison. Der Heimat- und Verschönerungsverein hat auf dem Gelände an der Tews-Kate eine zweite Remise gebaut und wird diese am Gründonnerstag (2. April) um 16 Uhr der Öffentlichkeit vorstellen. Werden die vier großen Lattentore komplett geöffnet, ist der Blick auf ein neues wertvolles Ausstellungsstück frei: Ein Lanz-Dreschkasten, dessen genaues Alter nicht feststeht, vermutlich aber älter als 100 Jahre ist. „Dieser Dreschkasten ist eine ganz besondere Bereicherung für das Heimatmuseum Tews-Kate und eine willkommene Ergänzung zu den landwirtschaftlichen Geräten in der Remise 1“, erklärte Vereinsvorsitzender Hans-Jürgen Erichsen.

Die Remise habe eine Seitenlänge von 6,24 Meter, sei 4,64 Meter breit und 3,96 Meter hoch. Bis auf den Dachstuhl sei sie mit Lärchenholz gebaut worden. Schon vor einigen Jahren habe das mittlerweile verstorbene Vereinsmitglied Georg Osmers vom Hof Vierth dem Verein den Dreschkasten für das Heimatmuseum Tews-Kate geschenkt. Lange sei nach einem Fachmann gesucht worden, um die Maschine zu restaurieren und in Betrieb zu setzen. Mit einem Landmaschinenbetrieb in Sechendorf sei dies schließlich gelungen. Von einem kleinen Elektromotor über mehre Transmissionsriemen angetrieben, bewegten sich jetzt alle mechanischen Teile, so dass man die oben eingelegten Getreidegarben dreschen könnte. Erichsen: „Die Museumsaufsicht kann den Besuchern viel erklären über die Handhabung der alten Geräte und die Lebensweise unserer Vorfahren.“

Die Kosten für das Gesamtobjekt liegen bei 22  500 Euro. Finanziell beteiligt haben sich die Aktiv-Region Schwentine - Holsteinische Schweiz und die Bingo-Projektförderung. „Auch durch eine erhebliche Eigenleistung einiger Vereinsmitglieder konnten die Kosten im Rahmen gehalten werden“, erklärte Erichsen.

> Ab Karfreitag ist das Museum in der ältesten Räucherkate Ostholsteins von Dienstag bis Sonntag (auch am Ostermontag), von 14 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Zu sehen sind viele Gegenstände, die mit der Arbeit im Haushalt, im Garten, in der Landwirtschaft und der alltäglichen Lebensweise früherer Zeit verbunden sind.

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