Eutin : „Historischer Beschluss“

IIn dem umrandeten Bereich sind Sanierungsmaßnahmen geplant.
IIn dem umrandeten Bereich sind Sanierungsmaßnahmen geplant.

Einmütiges Votum für Satzung zur Stadtsanierung

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20. Dezember 2013, 00:34 Uhr

Zwischen Schwimmbad und Freilichtbühne, Fasaneninsel und Bahnlinie soll Eutin in den nächsten 15 Jahren attraktiver werden. Das ist das große Ziel der öffentlich geförderten Stadtsanierung, für die jetzt die Stadtvertreter mit einer Satzung einmütig den rechtlichen Rahmen beschlossen haben.

„Dieses Gebiet soll durch städtebauliche Sanierungsmaßnahmen wesentlich verbessert und teilweise umgestaltet werden. Das insgesamt ca. 124 ha umfassende Gebiet erhält die Bezeichnung Historischer Stadtkern“, heißt es in dem Beschluss. Ihm stimmten CDU, SPD, Grüne und FDP ausdrücklich zu, die FWE enthielt sich.

Monika Obieray (Grüne) würdigte die Entscheidung als „historisch“. Dafür sprach sie der Verwaltung Dank aus: „In nur einem einen Jahr ist gigantisch viel auf den Weg gebracht worden. Das hätten wir uns nie träumen lassen.“

Zugleich äußerte sie Optimismus für den langen Weg, den die Stadtsanierung jetzt offiziell bis 2028 vor sich habe: „Eutin wird sich zum Guten verändern, wenn wir es richtig anpacken.“ Zwar werde das Programm viel Geld kosten, doch werde das in die Zukunft investiert. Obieray hob hervor, dass für die Grünen diese Langzeit-Perspektive im Vordergrund stehe: „Wenn es nur für eine Blümchenschau wäre, würden wir nicht zustimmen.“

Alle Grundstücke, die im rechtsverbindlichen Sanierungsgebiet liegen, werden grundbuchlich gekennzeichnet. Die Stadtvertretung beschloss, ebenfalls ohne Gegenstimmen, eine Erhaltungssatzung für den Bereich Historischer Stadtkern.

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