Historische Geräte begeisterten beim Treckertreff

Großes Interesse hatten die Besucher am Buschhacker in Hutzfeld.  Fotos: Helmut Schröder
1 von 3
Großes Interesse hatten die Besucher am Buschhacker in Hutzfeld. Fotos: Helmut Schröder

von
15. Juli 2018, 21:43 Uhr

Bereits zum 13. Mal richtete die Dorfschaft Hutzfeld in Kooperation mit der Feuerwehr Hutzfeld-Brackrade am Wochenende das Oldtimer-Treckertreffen aus. Mit einer rekordverdächtigen Teilnehmerzahl von über 260 Oldtimern war das Treffen in diesem Jahr sehr gut besucht.

Und durch zahlreiche Vorführungen alter Traktorentechnik sorgten die Veranstalter für ein abwechslungsreiches Programm. Besonderes Fahrzeug in diesem Jahr war ein Glühkopf Super Landini, Baujahr 1941, mit 50 PS von einem italienischer Traktorenhersteller. Er wurde in Belgien genutzt und ist nun beim Feuerwehr-Oldtimerklub aus Kleinkummerfeld (Kreis Segeberg) beheimatet.

Die Freiwillige Feuerwehr aus aus Bliesdorf sorgte mit ihrer „Emma“ und den nostalgischen Gerätschaften für Furore. Die gestandenen Mannsbilder hatten, wie in den Jahren zuvor, ein Herz für Kinder mit denen sie Löschübungen machten. Elias Tippelt aus Hutzfeld zählte mit seinem Multicar M 25, Baujahr 1989, inklusiver zehn Meter langer Drehleiter zu den Attraktionen. Dazu gesellte sich ein Trabi und ein Moped der Marke Schwalbe.

Als neuestes Fahrzeug war ein Fendt 1050 (500 PS) bereitgestellt von der Raiffeisentechnik Ostküste in Preetz. Die Veranstalter sammelten für einen Defibrillator in Hutzfeld. Sie kündigten in Zukunft weitere Aktionen an um Geld zusammenzubekommen. Das Fahrerlager wurde sehr gut angenommen. Der Eulensäger Heiko Wussow schnitze mit seinen Kettensägen aus einem Baumstamm eine Eule in Rekordzeit. Der Buschhacker von Werner, Hartmut und Volker Zieske bot einen interessanten Einblick in die Mechanik vergangener Zeit.

Außer Traktoren waren Unimog sämtlicher Bauarten dabei. Auffällig in diesem Jahr: Bei den Traktoren gehörten mehr Schlepper mit Vollkabinen zu den Oldtimern. Traktoren mit Anbaugeräten für Bodenbearbeitung und Transport wurden gezeigt. Auch Pkw-Oldtimer und historische Zweiräder kamen am Wochenende in Hutzfeld vorbei.

Der Lanz-Dreschkasten von Sven Witt aus dem Jahr 1923 war im Einsatz. Roggen, im vergangenen Jahr noch mit einem Selbstbinder geerntet und zwischengelagert, wurde nun gedroschen und mit einer Niederdruckpresse zusammengepresst. Der Abschluss am Sonntag begann mit einem gemeinsamen Frühstück und endete mit einem gut besuchten Treckergottesdienst.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen