Historische Fassade sichtbar

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shz.de von
21. Juli 2015, 13:55 Uhr

Es passiert nicht alle Tage, das Maurer Martin Niemann bei der Arbeit auf Historisches stößt. Umso verwunderter war er, als er nach den Abrissarbeiten eigentlich nur das Lüftungsrohr zum einstigen Anbau zumauern wollte. „Da haben wir den ersten Bogen entdeckt und das ist ja toll, denn die Stadt hat ja nach dem historischen Aussehen gesucht“, sagt Niemann. Seit Donnerstag ist er mit dem Freilegen der historischen Fassade beschäftigt. Die Übereinstimmung der Elemente mit der übrigen Fassade ist erkennbar.

Svend Nickel vom Bauamt will sich, sobald alles freigelegt ist, mit Vertretern des Denkmalschutzes vor Ort treffen, um dann über die notwendigen Materialien zur Nachbildung beschädigter Schmuckelemente zu sprechen. Nickel: „Es hat sich herausgestellt, dass die Mauer sehr dicht an der Original-Fassade stand und deshalb beim Freilegen leider mehr beschädigt wurde, als ich gehofft hatte. Aber wir wollen und werden die Fassade wieder herstellen. Die Nachbildungen sind dann Aufgabe des Stuckateurs.“

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