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Fehmarnbeltquerung : Hinterlandanbindung: Bahn startet Umweltuntersuchungen

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Welche Folgen hat die Schienenanbindung der Fehmarnbeltquerung für Flora und Fauna? Gutachter sind vor Ort.

Hamburg/Fehmarn | Die Deutsche Bahn will mit detaillierten Umweltuntersuchungen herausfinden, wie sich die Schienenanbindung der festen Fehmarnbelt-Querung im ostholsteinischen Hinterland auf die Umwelt auswirkt. Dabei sollen die Folgen des Infrastrukturprojekts unter anderem auf Menschen, Tiere, Pflanzen, die biologische Vielfalt, Boden und Wasser untersucht werden, wie die Bahn am Donnerstag in Hamburg mitteilte.

Derzeit suchen Experten und Gutachter nach Winterquartieren von Fledermäusen in Baumhöhlen. Auch die Niststätten von Eulen und Greifvögeln werden kartiert. Von März an wollen die Biologen die Amphibienwanderung beobachten und sich auf die Suche nach frühbrütenden Vögeln machen. Die Spezialisten sollen alle relevanten Habitatstrukturen der ansässigen Tiere verzeichnen, ebenso die Pflanzenarten.

Die Tier- und Pflanzenwelt werde eine vollständige Vegetationsperiode lang erfasst, teilte die Bahn weiter mit. Je nach Art erfolgt die Kartierung tagsüber oder nachts. Auch die Witterung spielt den Angaben zufolge eine große Rolle: So können Libellen nur bei Sonne und Windstille vernünftig erfasst werden.

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erstellt am 26.Feb.2015 | 12:30 Uhr

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