Herbstübung: Löschwasser im „Pendelverkehr“

Die Versorgung mit Löschwasser gestaltete sich schwierig.
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Die Versorgung mit Löschwasser gestaltete sich schwierig.

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04. November 2013, 00:33 Uhr

Gemeindewehrführer Andreas Riemke hatte sich wieder einiges einfallen lassen: Zur Herbstübung der Wehren der Gemeinde Bosau wurde die Abseits des Ortes Hutzfeld gelegene Hofstelle Rosenkranz im Sallrögen ausgesucht. Hier brannte fiktiv eine Scheune und eine Person wurde vermisst.

Bevor die Wasserversorgung über eine etwa 1800 Meter lange Wegstrecke mit B-Schläuchen hergestellt war, hier mussten die Schläuche aller Wehren zusammengebracht werden, was viel Zeit in Anspruch nahm. Dafür kamen die Tankfahrzeuge zur Erstbekämpfung zum Einsatz und pendelten zwischen Wasser- und Brandstelle. Das erwies sich auf dem schmalen Weg im Begegnungsverkehr als sehr schwierig.

Die knapp 80 teilnehmenden Einsatzkräfte – darunter 19 Atemschutzträger – nahmen die Brandbekämpfung vor, retteten Menschenleben und brachten das Löschwasser an die Brandstelle. Nachder Übung analysierte Gemeindewehrführer Andreas Riemke in der Abschlussbesprechung den Einsatz. Nun soll für den Außenbereich ein spezieller Plan erstellt werden.

Bürgermeister Mario Schmidt dankte für die Einsatzbereitschaft, war es doch schon der dritte Einsatz in kurzer Zeit.

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