Heimsieg vor Auswärtspleite

Mit sicherer Scheibenführung behauptet sich der Timmendorfer Ron Labute gegen zwei Gästespieler.
Mit sicherer Scheibenführung behauptet sich der Timmendorfer Ron Labute gegen zwei Gästespieler.

Timmendorfer besiegen in der Aufstiegsrunde zur 2. Eishockey-Liga die „Bulldogs Königsborn“ mit 7:5 Toren

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23. März 2014, 11:17 Uhr

Im letzten Heimspiel der Aufstiegsrunde zur 2. Liga (DEL 2) ist Eishockey-Oberligist EHC Timmendorf der erste Sieg gelungen. Die „Beach Boys“ gewannen vor nur 510 Zuschauern gegen den Westligisten „Bulldogs Königsborn“ mit 7:5(3:3, 3:0, 1:2) Toren. Im zweiten Spiel bei den Icefighters Leipzig kamen die Timmendorfer mit 1:13(0:4, 1:7, 0:2) böse unter die Räder.

Trainer Sven Gösch musste auf den verletzten Marc Vorderbrüggen, den erkrankten Jesper Delfs sowie auf Goalie Matthias Rieck verzichten, der sich in Urlaub befindet. Für ihn stand Björn Reinke im Timmendorfer Tor. Die Partie begann ganz nach dem Geschmack der Gastgeber. Bereits in der zweiten Minute nutzte Andre Gerartz eine Überzahlsituation zur Führung. In der neunten Minute legte Thorben Saggau das 2:0 nach. In der Folge vernachlässigten die Beach Boys das Defensivspiel und wurden prompt mit zwei Gegentoren innerhalb von zwei Minuten bestraft. Doch kurze Zeit später gelang Gerartz die neuerliche Führung, die nicht bis zur ersten Pause hielt, da Königsborn in der 20. Minute zum 3:3 ausglich.

Das zweite Drittel gehörte den Beach Boys. Sie spielten in der Defensive konzentriert und ließen kaum etwas zu. Die Angriffe wurden schnell vorgetragen und konsequent abgeschlossen. Gerartz (22.) mit seinem dritten Treffer sowie Kenneth Schnabel (29., 39.) sorgten für einen beruhigenden 6:3-Vorsprung. Bei den Gästen keimte noch einmal Hoffnung auf, nachdem sie bis zur 47. Minute auf 5:6 verkürzten. Doch Jason Horst stellte in der 50. Minute den alten Abstand wieder her. Die Bulldogs starteten eine Schlussoffensive, in der sich Björn Reinke mehrfach auszeichnete. Auf der Gegenseite besaßen die Beach Boys Chancen, um das Ergebnis höher zu gestalten.

„Endlich hat es geklappt. Ich denke, es war ein verdienter Sieg. Vor allem im zweiten Drittel haben wir sehr gut gearbeitet“, freute sich Sven Gösch. In Leipzig hatten die Timmendorfer keine Chance und lagen bereits nach dem ersten Drittel mit 0:4 hinten. Das einzige Tor gelang Moritz Meyer zum zwischenzeitlichen 1:9. Patrick Saggau war angefressen: „Heute fehlte alles – die Einstellung und die Kraft. Es gibt nichts zu beschönigen, weil auch der Einsatz fehlte. Viele haben das Spiel einfach zu locker genommen“, ärgerte sich Saggau.

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