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Ostholsteiner Anzeiger

22. Oktober 2017 | 23:43 Uhr

Heimbilanz bleibt makellos

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Frauen der HSG Holsteinische Schweiz II punkten in der Regionsliga Süd gegen die SG Todesfelde/Leezen II

shz.de von
erstellt am 23.Sep.2014 | 12:30 Uhr

Nach der unnötigen Auswärtsniederlage beim MTV Ahrensbök trat die junge Frauenmannschaft der HSG Holsteinische Schweiz II in der Handball-Regionsliga Süd gegen die SG Todesfelde/Leezen II an. Nach spannenden 60 Spielminuten erkämpften sich die HSG-Frauen beim 16:13 (8:7)-Endstand verdient beide Punkte,  wahrten  ihre makellose  Heimbilanz   und  festigten damit ihre Position im oberen Tabellendrittel.

Dabei standen die Vorzeichen nicht positiv, fehlten doch mit Jelena Nowak und Janna Edler (Dienst) sowie Svenja Lucas (Krankheit), Svenja Peters (Urlaub) und Lotta Edler (OP) fünf Stammkräfte. Hinzu kam die Ungewissheit über das erste Heimspiel-Gefühl in der neuen Malenter „Heimhalle“.

In die Mannschaft rückten an diesem Spieltag mit den ehemaligen A-Jugendspielerinnen Linn Manthey und Finja Grundt  sowie  der  ehemals Langzeitverletzten Lena  Stahl  drei Frauen nach, die in dieser Saison noch keine Wettkampfpraxis hatten.

Die Nervosität und fehlende Routine war im gesamten Spiel aber nicht nur den HSG-Frauen, sondern auch der jungen Mannschaft der SG Todesfelde/Leezen anzumerken. Und so dauerte es einige Minuten, als nach dem ersten Rückraumkracher von Alina Werner weitere Tore fielen. So blieb es nach dem Ausgleichstor zum 1:1 den „Youngstern“ Jule Hinz und Anna von Hinten vorbehalten, den Vorsprung auf 3:1 auszubauen. Doch die fehlende Cleverness vor dem gegnerischen Tor nahmen die  HSG-Frauen  auch in dieses Spiel mit und vergaben gute Chancen im Minutentakt. Da gleichzeitig HSG-Torhüterin Isabel Engel zur Höchstform auflief, hatten Tore weiterhin Seltenheitswert. Per Gegenstoß erzielte Sabrina Wagner den bis dahin verdienten 8:7-Halbzeitstand.

Gleich nach dem Pausentee spielte die offensive 3:2:1-Abwehr der HSG ihren stärksten Part und ließ die Gastgeberinnen über zehn Minuten bei ihren Angriffen nicht zur Entfaltung kommen. Im eigenen Angriff lief der Ball über Auslösehandlungen ab, so dass Jule Hinz mit drei Toren in Folge einen beruhigenden 11:7-Vorsprung für ihre Farben vorlegte. Doch wer jetzt auf eine Torflut wartete, sah sich getäuscht. Der HSG-Angriff fiel in ein unerklärliches Loch, vergab wiederum gute Möglichkeiten und ließ den Gegner mit fünf Toren in Folge zum zwischenzeitlichen 11:12 davonziehen.

Die Angriffsumstellung mit Lena Stahl und Sandra Ude auf die rechte Angriffsseite brachte nach einem „Team-Time-out“ die Wende. Mit zwei Toren in Folge belohnte sich Lena Stahl selbst nach über einjähriger Verletzungsdauer. Als die kurz vor dem Ende eingewechselte Ellen Franke mit einem Tor von der linken Außenposition zum 15:12 einwarf, war der Jubel auf der HSG-Seite groß. Den Schlusspunkt setzte die kämpferisch starke Sabrina Wagner per erfolgreichen Strafwurf zum 16:13-Endstand.

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