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Heimatverband schenkt Museum ein Foto des Marstalls

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Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Bevor sich der Heimatverband Eutin zum Jahresende hin auflöst (wir berichteten), kann sich das Ostholstein-Museum über ein Abschiedsgeschenk freuen: Es handelt sich um eine große Reproduktion einer historischen Fotografie des Marstalls, in dem seit 1989 das Museum beheimatet ist.

Seit vielen Jahren stellt das Ostholstein-Museum laut Satzung des Heimatverbandes Eutin einen wichtigen Förderzweck des Vereins dar. Nun hat der Heimatverband, der sich Ende 2016 auflösen wird, dem Ostholstein-Museum ein letztes Mal einen Wunsch erfüllt, indem er es dem Museum ermöglichte, eine alte Aufnahme des damaligen Pferdestalls am Schlossplatz aus den frühen 30er Jahren des 20. Jahrhunderts fachmännisch aufarbeiten, in großem Format abziehen und rahmen zu lassen. Die gerahmte Fotografie ist im Museum ab sofort im Entrée des Treppenhauses zu besichtigen. Dort vermittelt es den Gästen schon zu Beginn des Museumsbesuches, in welchem Gebäude sie sind und welche Geschichte mit ihm verbunden ist: In den Jahren 1828 bis 1832 ließen Herzog Peter Friedrich Ludwig und sein Nachfolger Großherzog Paul Friedrich August das Marstallgebäude errichten. Hier wurden in direkter Nähe zu Reithalle (heute Saal der Schlossterrassen) und Remise (heute Kreisbibliothek) die herzöglichen Pferde untergebracht.

Nach 1918 beherbergte das Gebäude jahrzehntelang die Reit- und Fahrschule Eutin. Später wurde es dann als Kino genutzt, bevor 1989 nach umfangreichen Sanierungs- und Baumaßnahmen das Ostholstein-Museum einzog. Die Auflösung des Heimatverbands ist unter anderem Konsequenz aus der mangelnden Bereitschaft der schwindenden Mitgliederschaft, Vorstandsarbeit zu übernehmen.

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erstellt am 21.Dez.2016 | 11:03 Uhr

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