Hausbesitzer sollen tiefer in die Tasche greifen

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14. November 2018, 19:26 Uhr

Malente kommt nicht aus den roten Zahlen: Der Haushalt 2019, über den der Finanzausschuss am Dienstagabend beriet, weist ein Minus von über 400 000 Euro aus. Einnahmen von 15,8 Millionen stehen Ausgaben von 16,2 Millionen Euro gegenüber. Will Malente mögliche Ansprüche auf Sonder- oder Fehlbedarfszuweisungen nicht verlieren, muss es seine Steuerquellen ausschöpfen, machte Ausschussvorsitzender Wilfred Knop (FDP) deutlich. Deshalb solle die Grundsteuer auf den vom Land geforderten Hebesatz von 425 Prozent steigen. Derzeit sind es 400 Prozent. Weitere Ansätze für eine Haushaltskonsolidierung sieht Knop in höheren Parkgebühren oder höheren Sondernutzungsgebühren, etwa für Gastronomen, die ihre Gäste an der Straße bewirten.

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