Haus Osterberg versteigert

Die Ruinen auf dem Osterberg in Niederkleveez könnte spätestens in zwei Jahren  gefallen sein.
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Die Ruinen auf dem Osterberg in Niederkleveez könnte spätestens in zwei Jahren gefallen sein.

Der Schandfleck in Niederkleveez könnte in zwei Jahren verschwunden sein

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26. Januar 2015, 12:08 Uhr

Die ehemalige Augenklinik, das benachbarte Schwesternwohnheim am Osterberg und die dazugehörige Liegewiese am Dieksee in Niederkleveez sind gestern vor dem Amtsgericht in Plön versteigert worden. Barbara Holst aus Hamburg zeigte sich bereit, zusammen 65  650 Euro dafür zu zahlen. Doch einen Zuschlag erhielt sie noch nicht.

Der kann frühestens in drei Wochen erfolgen. Wolfram Bergholz von der Förde-Sparkasse, die die Zwangsversteigerung betrieb, gab an: „Es laufen noch Sondierungen.“ Was das für Sondierungen sind, wollte Bergholz nicht sagen: „Bankgeheimnis.“ Die Sparkasse macht gegen die Eigentümerin, eine Wirtschafts- und Beratungsgesellschaft aus Mecklenburg-Vorpommern, offene Kosten von über 303  000 Euro geltend, Grundlage für das Zwangsverfahren.

Und was wird nun passieren? „Warten wir erst einmal den Zuschlag ab“, sagte Barbara Holst. Die 53-jährige Hamburgerin hat ihre Wurzeln in der Holsteinischen Schweiz. Sie will das Waldgrundstück so belassen. „Die Ruinen werden auf jeden Fall abgerissen“, stellte sie dafür einen Zeitraum von etwa zwei Jahren in Aussicht. In der Bietstunde hatte sie sich mit zwei weiteren Interessenten über mögliche Gemeinsamkeiten beim Vorgehen verständigt.  
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