zur Navigation springen
Ostholsteiner Anzeiger

18. August 2017 | 01:47 Uhr

Hat Treppen-Fauxpas Folgen für den Planer?

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die Treppe von der Straße am Mühlenberg hinunter in die Peterstraße sollte pünktlich zur Landesgartenschau vergangenen April fertig sein. Doch sie war es nicht, weil – so der Vorwurf des Bauausschusses – der Planer versäumt habe, wichtige Grundlagen zu ermitteln, die Voraussetzung für den Bau der großzügig geplanten Treppenanlage waren. Auf Antrag von Malte Tech (FWE) wurde die Verwaltung einstimmig vom Bauausschuss beauftragt, die durch die Fehlleistung entstandenen Kosten vom Planer zurückzufordern.

Die Treppe soll nun, mehr als ein Jahr später, im Sommer fertig sein, hieß es aus dem Rathaus.

Im jüngsten Bauausschuss fragte nun die SPD nach, was eigentlich aus den Regressforderungen geworden ist. Kämmerer Andreas Lietzke wollte sich dazu nur im nicht-öffentlichen Teil der Sitzung äußern. Nach Informationen unserer Zeitung sei die Entschuldigung für das lange Warten auf eine Antwort der Verwaltung, mit der Lietzke seinen Redebeitrag eröffnete, bei allen Beteiligten gut angekommen. Ein Anwalt sei mit der Sache betraut, ein Regressverfahren soll eingeleitet werden. Das Planungsbüro aus Berlin habe als Subunternehmer einen ortsansässigen Planer mit den weiteren Aufgaben betraut. Auch um den Einbau der Treppenanlage soll sich ein hiesiger Planer weiter kümmern.

Grund für die Verzögerung der Treppe als Eingangsportal in die Stadt war ein vom Planer nicht beachtetes Schachtbauwerk der Telekom, dass wiederum mit der einst geplanten Treppenanlage nicht vereinbar war (wir berichteten).

zur Startseite

von
erstellt am 08.Apr.2017 | 00:27 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen