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Ostholsteiner Anzeiger

19. November 2017 | 04:24 Uhr

Hase illegal mit Pfeil erlegt

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Polizei sucht nach Jagdwilderei im Hegering Fehmarn-West nach Zeugen

von
erstellt am 25.Apr.2014 | 14:15 Uhr

In den vergangenen Tagen ist es auf der Insel Fehmarn zu einer Jagdwilderei gekommen. Ein Landwirt fand auf seinem Feld einen mit einem Pfeil durchbohrten toten Hasen und informierte einen Jagdpächter, der die Tat wiederum bei der Polizei anzeigte.

Noch ist die Polizei auf Fehmarn ratlos, wer den Hasen widerrechtlich erlegt hat und bittet daher die Bevölkerung um Mithilfe. Wann genau der Hase geschossen wurde, kann nicht gesagt werden. Vermutet wird aber, dass die Tat erst vor wenigen Tagen geschah. Das Tier wurde am Donnerstagmorgen im Jagdbezirk 9 im Hegering Fehmarn-West gefunden. Der abgeschossene Pfeil steckte noch im Tier, war augenscheinlich knapp neben der Wirbelsäule eingedrungen und am Bauch des Hasen wieder ausgetreten. Der zum Abschuss des Hasen verwendete Pfeil wurde als Tatmittel sichergestellt.

Erste Ermittlungen ergaben, dass vermutlich von einem Hochstand auf das Tier geschossen wurde. Dieser ist 750 Meter östlich vom Leuchtturm Westermarkelsdorf. Der Jagdpächter war sich sicher, dass der Hochstand von einer unbefugten Person genutzt wurde. Das verendete Tier wurde etwa 200 Meter entfernt auf dem Acker des Landwirts gefunden. Zudem war dem Anzeigenden am Dienstag gegen 19 Uhr eine männliche Person aufgefallen, bei der nicht ausgeschlossen werden kann, dass sie die Tat begangen haben könnte.

Der Mann schien an dem Abend nahe des Hochstandes in einem Knick etwas gesucht zu haben. Er wird auf etwa 30 Jahre geschätzt, soll zirka 1,75 Meter groß und ein sportlicher Typ sein. Auf sein Verhalten angesprochen, meinte er jedoch zu dem Jagdpächter, er sei ein Vogelbeobachter, was dem Anzeigenden aber komisch vorkam. Die sich verdächtig verhaltenden Person war mit einem roten Kleinbus unterwegs, bei dem die hinteren Fenster mit Gardinen abgehängt waren. Von dem Kennzeichen hatte sich der Jagdpächter nur den ersten Buchstaben gemerkt – es war ein V für Vogtlandkreis. Weiteres ist bisher nicht bekannt. Die Ermittler der Polizei-Zentralstation Fehmarn suchen nun Zeugen, die Angaben zur Sache oder aber zu der verdächtigen Person und dem roten Fahrzeug machen können. Hinweise werden unter Tel. 04371/503080 entgegengenommen.

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