Blomenburg : Hartmann beruhigt seine Mieter

Der Unternehmer Dietmar Hartmann wird die zweite Rate für den Kauf des ehemaligen Mutter- und Kindheimes in Selent aus der Zwangsversteigerung überweisen.

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30. September 2011, 12:25 Uhr

Selent | Das kündigte der 61-Jährige jetzt in einem Brief an die Mieter des Technologiezentrums Blomenburg an.

Hartmann hatte den noch verbliebenen Mietern angeboten, bei einem "Rauswurf" aus dem Technologiezentrum vorübergehend ins von ihm ersteigerte Mutter- und Kindheim einzuziehen. Den Mietern war - wie im OHA berichtet - vom Insolvenzverwalter zu Ende Oktober gekündigt worden. Mittlerweile hat die Investitionsbank den Mietern allerdings signalisiert, dass sie auch über das Kündigungsdatum hinaus im Technologiezentrum bleiben könnten.

Als "Nebengeräusch" war eine leichte Verstimmung der Mieter wahrzunehmen. Hartmann hatte ihnen "sein" Mutter- und Kindheim in Selent angeboten, obgleich er mit der Zahlung einer zweiten Zahlung in Verzug geraten war. In einem Brief an die Mieter schrieb Hartmann nun, dass die Gläubigerbanken ein

erneutes Zwangsversteigerungsverfahren eingeleitet hätten. Und weiter: "Bis es hier zu einer wirklichen Versteigerung kommt, wird eine Weile ins Land gehen. Ich werde, bevor es dazu kommt, die zweite Rate gezahlt haben."

Insofern sei das angebotene "Notfallgerüst" nach wie vor vorhanden. Hartmann: "Alle Zeichen sprechen dafür, dass es ohnehin nicht notwendig wird, aus den jetzigen Räumlichkeiten auszuziehen."

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