Hart erkämpfter Sieg gegen Lübeck

Rückraumspielerin Lena Stahl versucht sich gegen die Abwehr durchzusetzen.
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Rückraumspielerin Lena Stahl versucht sich gegen die Abwehr durchzusetzen.

Handball-Landesliga Süd: Kathi Werdin führt HSG zum 24:22-Heimerfolg

shz.de von
16. November 2016, 12:23 Uhr

Mit einem verdienten 24:22(13:11)-Heimerfolg gegen den TuS Lübeck von 1893 haben sich die Handballerinnen der HSG Holsteinische Schweiz im Mittelfeld der Landesliga Süd festgesetzt.

Als die HSG schon nach gut fünf Minuten durch den vierten Treffer von Kathi Werdin mit 5:1 in Führung ging, schien sich eine torreiche Begegnung mit Vorteilen für das Heimteam anzubahnen. Nach knapp zwanzig Minuten hatten die Gäste aus der Hansestadt durch Nele Zakrzewski jedoch den Anschluss zum 7:9 hergestellt. Die erstmals nach längerer Auszeit wieder eingesetzten Schwestern Anika und Yvonne Hänisch sowie Rückraumspielerin Lena Stahl sorgten mit ihren Toren dafür, dass die Holsteinerinnen diesen Vorsprung bis zur Pause hielten.

Gleich nach dem Wiederanpfiff entwickelte sich eine spannende Partie. Die Gäste glichen in der 41. Spielminute erstmals aus (15:15). Doch die HSG ließ sich davon nicht beirren. Trotz eigener Unterzahl traf Juliane Hinz zum 18:16. Selbst eine dann folgende taktische Umstellung der TuS-Abwehr gegen Kathi Werdin zeigte nicht die aus Gästesicht gewünschte Wirkung. Immer wieder gelang es der HSG-Haupttorschützin, zu wichtigen Treffern zu kommen. So traf Werdin per Strafwurf zum 22:20 (56.).

Als Linksaußen Ellen Franke einen technischen Fehler des TuS-Angriffs per Gegenstoß zum 23:21 nutzte, schien das Spiel zu Gunsten ihrer HSG-Mannschaft entschieden zu sein. Doch ein Gegenstoß der Lübeckerinnen und ein unglückliches Foulspiel von Holstein-Torhüterin Ann-Kristin Themer brachte die Gäste beim 23:22 wieder zurück ins Spiel. In Unterzahl und gegen eine offensive TuS-Abwehr brachte eine Auszeit 21 Sekunden vor dem Schlusspfiff eine letzte taktische und personelle Ausrichtung. Saskia Zirkel behauptete den Ball nach dem Wiederanpfiff gegen zwei Lübeckerinnen und passte auf Linksaußen Yvonne Hänisch, die das viel umjubelte Tor zum 24:22-Sieg erzielte.

Am Sonnabend geht es für die HSG-Frauen zum Tabellennachbarn nach Hahnheide. Dort wolle sein Team mit einem weiteren Erfolg den jetzigen Mittelfeldplatz festigen, erklärte Trainer Holger Edler.

Für die HSG Holsteinische Schweiz spielte Ann-Kristin Themer im Tor sowie Kathi Werdin (11/5), Yvonne Hänisch (5), Lena Stahl, Ellen Franke (je 2), Alina Werner, Anika Hänisch, Oksana Puschkarev, Juliane Hinz (je 1), Anna-Lena Pfaffinger, Anneke Müller und Saskia Zirkel.

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