Hans-Werner Sohn wird vorerst kein Ehrenbürger

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02. Mai 2013, 03:59 Uhr

Grebin | Bürgermeister Hans-Werner Sohn (CDU) wird wohl "nur" als Bürgermeister in die nächste Chronik der Gemeinde Grebin eingehen. Sein eigener Vorstoß, am 10. Juni zum Ehrenbürger der Gemeinde Grebin ernannt zu werden, wurde am Montag von der Gemeindevertretung abgelehnt.

Eigentlich wollte Hans-Werner Sohn gar nicht über die in der Tagesordnung genannten "Personalangelegenheiten" mit der alten Gemeindevertretung im nicht-öffentlichen Teil der Sitzung sprechen. "Ich habe da nichts", sagt er bei der Abstimmung der Tagesordnung. Doch Uwe Kahl (KWG) sah das ganz anders. Er wollte offenbar das im jüngsten Hauptausschuss vorgetragene Ansinnen des Bürgermeisters auf Verleihung der Ehrenbürgerrechte abschließend diskutieren.

So kam es dann im internen Teil der Sitzung am Montag zur "Personalie Sohn". Nach OHA-Informationen habe Hans-Werner Sohn darauf bestanden, am 10. Juni zum Ehrenbürger der Gemeinde Grebin ernannt zu werden. Dabei wollte ihm die Vertretung noch eine Brücke bauen, um vielleicht den 3. Oktober als Termin zu wählen. Hintergrund: Die Entscheidung hätte dann die neue Gemeindevertretung treffen müssen.

Die aktuelle Gemeindevertretung jedenfalls fand in ihren Reihen so keine Zustimmung, Sohn am 10. Juni zum Ehrenbürger zu machen. Nur drei Fürsprecher hatte Hans-Werner Sohn. Fünf sprachen sich gegen die Verleihung der Ehrenbürgerrechte am 10. Juni aus, einer enthielt sich. So liegt das Thema erst einmal auf Eis.

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