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Ostholsteiner Anzeiger

22. November 2017 | 04:47 Uhr

Hans-Peter Kirscht neuer Meister vom Stuhl

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 13.Okt.2017 | 17:27 Uhr

An der Spitze der Eutiner Freimaurerloge hat sich ein personeller Wechsel vollzogen, wobei allerdings der Vorname unverändert bleibt: Hans-Peter Kirscht ist zum neuen „Meister vom Stuhl“ gewählt worden, er löst Hans-Peter Klausberger ab.

Bislang war Kirscht Sekretär der Loge, die komplett „Johannisloge Zum Goldenen Apfel“ heißt. Der pensionierte Marineoffizier lebt mit seiner Frau in Süsel, er ist Vater von zwei erwachsenen Töchtern und hat vier Enkel. Seine Freizeit verbringt er mit Haus- und Gartenarbeit, außerdem ist er seit fast 20 Jahren Vorsitzender der Marinekameradschaft Eutin. Kirscht bleibt Kanzler im Logen-Distrikt, zu dem Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern gehören, und er bleibt in der Großloge administrativ tätig.

Meister vom Stuhl ist die Bezeichnung des Vorsitzenden einer Loge, die im Vereinsregister eingetragen ist. Die meisten der 40 Brüder der Eutiner Loge waren bei der Amtseinführung inm Tempel in der Riemannstraße beim sogenannten Hammerwechsel anwesend. Der Distriktsmeister der Logen in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, Uwe Muchow (Neustadt), selbst langjähriges Mitglied der Loge, übergab den Ersten Hammer und verpflichtete den neuen Stuhlmeister zur Einhaltung der Verfassung der Großloge und ein Wirken zum Wohle der eigenen Loge. Die Freimarer streben konfessionsfrei und politiklos nach geistiger Entfaltung und Entwicklung und streben eine sittliche Lebenshaltung an. Die Brüder seien angehalten, durch aufrechte Lebensführung, vorurteilsfreie Gedanken und echte Freundschaft die Bruderschaft zu pflegen. Mit einer Weißen Tafel wurde der Amtswechsel in der „Guten Stube“ in Süsel gefeiert.

Zur Tradition der im 1771 gegründeten Eutiner Loge gehört, dass am Johannistag – dem höchsten Feiertag der Freimaurerei – der verstorbenen Brüder gedacht wird. Dazu erfolgt morgens ein Rundgang von Mitgliedern der Bruderschaft über die betreffenden Friedhöfe, und allen verstorbenen Brüdern werden jeweils drei freimaurerische Rosen aufs Grab gelegt.

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