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Ostholsteiner Anzeiger

23. Oktober 2017 | 03:03 Uhr

Hannah Meironke pariert sieben Siebenmeter

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die A-Jugendhandballerinnen der HSG Holsteinische Schweiz gewannen in der Regionsliga gegen den ATSV Stockelsdorf II mit 29:23(15:10) und behaupten sich in der oberen Tabellenhälfte. Das Team musste dabei mit Lisa Besser, Hannah Einfeldt (beruflich verhindert), Antje Biehl (Badminton-Landesmeisterschaften) und Lena Stock (erkrankt) gleich auf vier Spielerinnen des älteren Jahrganges verzichten, fand aber dennoch gut in die Partie.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase gelang es, sich bereits im ersten Abschnitt besonders durch die glänzend aufgelegten Julia Eitz und Carolina Petau abzusetzen. Nach der Pause baute die HSG ihren Vorsprung zunächst weiter aus, leistete sich aber nach dem 20:12 eine achtminütige Auszeit, die den Gästen sechs Tore in Folge ermöglichte. Erst in der Schlussphase markierten Nora Stange und Carolyn Block wichtige Treffer und sorgten für eine Vier-Tore-Führung. Hannah Meironke bewies einmal mehr Nervenstärke im Tor, sodass Stockelsdorf keinen der sieben zugesprochenen Strafwürfe verwandelte. Einen bitteren Beigeschmack erhielt das Spiel durch die Tatsache, dass die siebzehnjährige HSG-Spielerin Julia Eitz vor einer erneuten Knieoperation und damit nach neun Jahren Handball vor ihrem Laufbahnende steht. In ihrem letzten Spiel untermauerte sie noch einmal ihre gute Entwicklung.

„Die Mannschaft hat über weite Strecken ein gutes Spiel gezeigt. Durch die Schwächephase machten sich die Mädchen das Leben selbst schwer und verhinderten eine frühzeitige Entscheidung. Die gesamte Mannschaft ist betroffen über Julias Verletzung, wir wünschen ihr vor allem für die OP in zwei Wochen zunächst alles Gute. Sie wird uns auf der Bank natürlich weiterhin unterstützen und bleibt ein wichtiger Teil des Teams“, sagte HSG-Trainerin Petra Stock nach dem Spiel. Die Tore für die HSG HS warfen Julia Eitz (13), Carolina Petau (6), Marie Shirin Stelter (4), Nora Stange (3), Michelle Fürstenberg (2) und Carolyn Block.

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