Handballsport verbindet

Das Banner zum Handballprojekt ist ein ständiger Begleiter der 14- bis 16-jährigen Handballerinnen der HSG Holsteinische Schweiz. es wird auch am Sonnabend in der Sporthalle in Nykøbing hängen, um die freundschaftlichen Kontakte zu dokumentieren.
Das Banner zum Handballprojekt ist ein ständiger Begleiter der 14- bis 16-jährigen Handballerinnen der HSG Holsteinische Schweiz. es wird auch am Sonnabend in der Sporthalle in Nykøbing hängen, um die freundschaftlichen Kontakte zu dokumentieren.

Zwei Jugendteams der HSG Holsteinische Schweiz reisen mit dem Programm „kultKIT“ am Sonnabend nach Nykøbing

shz.de von
14. März 2017, 21:09 Uhr

Der Tunnel zwischen der Insel Fehmarn und Dänemark soll beide Länder besser verbinden. Damit sich auch die Menschen in beiden Ländern näher kommen, hat die Europäische Union das Programm „kultKIT“ aufgelegt, das kleine Vorhaben, so genannte „Mikro-Projekte“ fördern soll. Am Wochenende profitieren auch junge Handballerinnen der HSG Holsteinische Schweiz von dem Programm. B- und D-Jugendhandballerinnen fahren nach Nykøbing/Falster, um dort gemeinsam mit dänischen Sportlerinnen zu trainieren, zu essen, mit- und gegeneinander Handball zu spielen und die Stadt zu erkunden.

Die Sportdelegation aus der Holsteinischen Schweiz umfasst 30 Spielerinnen zwischen zehn und zwölf sowie 14 und 16 Jahren, denen vier erwachsene Betreuer zur Seite stehen. Als Zeichen der Verbundenheit ist ein Banner in den letzten Wochen zum ständigen Begleiter der Handballteams geworden. „Bei Heimspielen hängen wir es immer gut sichtbar auf. Und selbstverständlich nehmen wir es mit auf die Reise nach Dänemark. Für die Tour nach Dänemark haben wir auch T-Shirts bedrucken lassen“, erläutert Trainer Sven Petersen, der das Projekt für die HSG mit angeschoben hat. Für die D-Jugendhandballerinnen zeichnet Kirsten Westermann als Trainerin verantwortlich.

„KultKIT“ sei im Jahr 2015 gestartet und solle bis 2018 laufen, sagt Nathalie Ard, die das Programm für den Kreis Ostholstein betreut. Es sei für Mikro-Projekte gedacht, die die Menschen auf den Feldern Bildung, Kultur, Sport und Freizeit zusammenbringen. Der Kreis Ostholstein hat mit dem Programm einige Erfahrungen gesammelt, so gab es es Kunst- und Schulprojekte. Im Sport habe es ein Tauchprojekt sowie eine Verbindung der Fußballabteilung des TSV Gremersdorf mit Dänen gegeben, berichtet Nathalie Ard. Den Austausch der Athleten wird von dem EU-Projekt finanziert.

Die Begegnung ist keine Eintagsfliege. So sollen dänische Mannschaften bei den Turnieren um den „Stadtwerke-Cup“ in Eutin mitspielen. Und im September gibt es in Nykøbing ein Nachwuchsturnier. „Das ist allerdings lediglich für Teams bis zur C-Jugend ausgeschrieben“, sagt Sven Petersen, da seien die B-Mädchen zu alt.

Einige HSG-Handballerinnen haben bereits erste internationale sportliche Erfahrungen gesammelt. Sie haben zu Saisonbeginn Freundschaftsspiele gegen Sportlerinnen aus Kanada bestritten. Von den Begegnungen mit Nykøbing unberührt ist die traditionelle Verbindung mit Holstebrø, HSG-Teams fahren über Ostern dorthin, um bei internationalen Turnieren mitzuspielen.

Weitere Informationen zu „kultKIT“ gibt es bei Nathalie Ard, die unter Telefon 04521/788275 zu erreichen ist.

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