Handballerinnen kämpfen mit ihren Nerven

shz.de von
19. April 2016, 19:21 Uhr

In einer torarmen Partie mussten sich die Handballerinnen der HSG Holsteinische Schweiz II mit einem 17:17(6:9) gegen den TSV Eintracht Groß Grönau zufrieden geben. Trainer Fred Boller war nach dem Spiel unzufrieden. „Die Chancenverwertung war eine glatte Sechs. Zudem agierten wir übernervös“, monierte er.

Nichtsdestotrotz bleiben seine Spielerinnen auf dem ersten Tabellenplatz der Regionsliga Süd/Ostsee. Mit vier Minuspunkten mehr steht der Lauenburger SV II nach seiner Niederlage in Henstedt-Ulzburg kurz vor Saisonende fast schon abgeschlagen auf dem zweiten Tabellenplatz. Der Meistertitel ist trotz des Ausrutschers zum Greifen nah.

Vor allem Gäste-Torhüterin Wiebke Witt trieb die HSG-Reserve von jeder Wurfposition zur Verzweiflung, scheiterte aber mehrfach an Torfrau Julia Gelhardt. Nach einer knappen Führuing sorgten überhastete Würfe für schnellen Grönauer Ballbesitz, den die Gäste bis zur Pause für einen Drei-Tore-Vorsprung nutzten.

Beim Zwischenstand 11:11 war das Spiel wieder völlig offen, in der Folgezeit ging der Meisterschaftsanwärter sogar zwei Mal in Führung, doch die Gäste glichen erneut aus. In dieser Phase überzeugte vor allem Sanja Grage. Von nun an wechselten Grönauer Führungstreffer und Holsteiner Ausgleichstreffer hin und her.

„Es war wie im Hinspiel“, ärgerte sich Boller über die vergebenen Torwürfe. Für die HSG Holsteinische Schweiz spielten Torhüterin Julia Gelhardt sowie Manuela Härzer (6), Sanja Grage (4), Kirsten Westermann, Marila Grunwald, Oksana Puschkarev (je 2), Irina Stefan (1), Astrid Lütt, Luisa Ziplinsky und Ines Thormann.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen