Handballerinnen fehlt das nötige Glück

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22. November 2016, 21:58 Uhr

„Wir hatten uns gut vorbereitet und wollten unbedingt zwei Punkte aus Hahnheide mitnehmen“, sagte Trainer Holger Edler nach der 25:27(13:10)-Niederlage der Landesligahandballerinnen der HSG Holsteinische Schweiz bei der GHG Hahnheide. In der Schlussphase der kampfbetonten Begegnung fehlten seinem Team die letzte Kraft sowie das nötige Quäntchen Glück, um die Niederlage zu verhindern.

Die Abwehr war mit der offensiven 5:1-Formation gegen die wurfgewaltigen Hahnheiderinnen Pia Uhlenbrook und Merle Langhoff, die zusammen 16 Tore erzielten, zunächst gut eingestellt. Per Siebenmeter glich Alina Werner zum 4:4 (11.) aus. Kathi Werdin und Anna von Hinten trafen im Anschluss zur 6:4-Führung. Gegen das bewegliche HSG-Angriffsspiel fanden die Gastgeberinnen keine Lösung. Bis zur
40. Minute zogen die Gäste auf vier Tore davon.

Erst die Verletzung von Lena Stahl sorgte für eine Wende im Spiel, ihr Ausfall brachte die kompakte 6:0-Abwehr der HSG ins Wanken. Jetzt mangelte es an Alternativen im sowieso schon kleinen Gäste-Kader. Die GHG glich zum 20:20 aus. In den Schlussminuten legten die Gastgeberinnen stets mindestens ein Tor vor. Nach dem 25:26-Treffer von Mannschaftsführerin Alina Werner (58.) keimte zum letzten Mal Hoffnung auf, doch die Hahnheider Torfrau entschärfte den letzten HSG-Wurf.

Für die HSG Holsteinische Schweiz spielten Ann-Kristin Themer und Lara Seeliger im Tor sowie Kathi Werdin (11), Alina Werner (6/2), Anna von Hinten (4), Ellen Franke (3), Jule Hinz (1), Lena Stahl, Saskia Zirkel, Anna-Lena Pfaffinger und Anneke Müller.

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