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Ostholsteiner Anzeiger

24. Oktober 2017 | 14:21 Uhr

Handballer müssen um den Sieg zittern

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 12.Okt.2014 | 15:58 Uhr

Auf des Messers Schneide stand das Ostholsteinderby zwischen dem TSV Ratekau und der HSG Holsteinische Schweiz in der Regionsliga. Die HSG hatte einen Blitzstart, lag nach zehn Minuten mit 7:3 Toren vorn – und musste in den Schlussminuten zittern, ehe der 27:26(16:12)-Sieg in trockenen Tüchern war. In der Tabelle weist die HSG Holsteinische Schweiz nunmehr makellose 10:0 Punkte auf.

Die klare Führung gab den Gästen trügerische Sicherheit. Ihnen unterliefen technische Fehler, sie ließen Torchancen aus und ließen so den TSV Ratekau wieder ins Spiel finden. Der Vorsprung schmolz auf zwei bis drei Tore. Torwart Tim Schneider war ein sicherer Rückhalt, Till Dummer zeigte vor allem in der ersten Halbzeit eine starke Leistung und hatte großen Anteil an der Vier-Tore-Führung zur Pause.

Auch im zweiten Abschnitt hatte die HSG Sand im Getriebe. Die Abwehr packte nicht entschlossen genug zu, die Ratekauer kamen zu freien Würfen und einfachen Treffern. Eine Viertelstunde vor Schluss war der Vorsprung auf ein Tor zusammengeschrumpft, die HSG führte nur noch 21:20. Die Gäste retteten den Vorsprung über die letzten 15 Minuten. In der letzten Aktion des Spiels verhinderte die HSG Holsteinische Schweiz mit einem gelungenen Block den Ratekauer Ausgleichstreffer.

HSG-Trainer Stefan Risch meinte: „Nach zehn Minuten hat heute jeder gedacht, es läuft von alleine. Die Konzentration ging total verloren. Im Deckungsverhalten fehlte jegliche Aggressivität. Das war unsere schlechteste Saisonleistung. Aber auch aus diesem Spiel werden wir unsere Lehren ziehen.“ Nächster Gegner ist am 8. November um 17.30 Uhr in der Eutiner Sieverthalle der SC Buntekuh aus Lübeck. Die HSG-Torschützen beim 27:26-Erfolg waren Till Dummer (8), Fabian Buck (4), Martin Fürst (4/2), Simon Grage, Hannes Grunwald, Leon Risch, Steffen Engelbrecht, Philipp Vogelreuter (je 2) und Fynn Matzke (1).

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