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Ostholsteiner Anzeiger

22. Oktober 2017 | 05:21 Uhr

Handballausflug nach Holstebrø

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

B-Jugendhandballerinnen der HSG Holsteinische Schweiz zogen sich trotz Aufstellungssorgen in Dänemark achtbar aus der Affäre

shz.de von
erstellt am 21.Apr.2017 | 20:15 Uhr

Die B-Jugendhandballerinnen der HSG Holsteinische Schweiz nutzten das Osterwochenende für einen sportlichen Ausflug nach Dänemark. Die Nachwuchssportlerinnen nahmen dort an einem internationalen Turnier teil und zogen dort in die Endrunde des C-Cup ein, in dem sich jedoch die Konkurrenz als zu stark erwies.

Das Team habe drei schwere Turniertage mit insgesamt acht Spielen über jeweils 38 Minuten Spielzeit absolviert, berichtet Trainer Sven Petersen. Die Spielerinnen seien zwar erschöpft, aber auch glücklich gewesen, denn sie haben gezeigt, dass sie auch mit höherklassigen Gegnern mithalten können.

Zum Auftakt legte die HSG einen fulminanten Start hin. Sie besiegte im ersten Spiel die dänische Mannschaft aus Vester Hassing mit 19:10 Toren. Es folgte die Partie gegen den Oberligisten Hamburg-Nord, gegen den die Ostholsteinerinnen nichts zu bestellen hatte und glatt 11:25 verlor.

Eine Lehrstunde gab es im dritten Turnierspiel, Gjovik HK aus Norwegen demonstrierte Tempohandball und setzte sich mit 23:4 Toren durch. Zum Abschluss der Vorrunde trafen die jungen Handballerinnen der HSG Holsteinische Schweiz auf „Amager Handbold“. Diese Mannschaft spielt in der dänischen Oberliga. Die Däninnen hätten sich in der Favoritenrolle und in der HSG „leichte Beute“ gesehen, meinte Petersen. Aber weit gefehlt: Bis Mitte der zweiten Halbzeit führten die HSG-Mädchen und erst die Personalnot habe dem Höhenflug ein Ende gesetzt. Nach einer spannenden Partie unterlag die HSG Holsteinische Schweiz knapp mit 17:22 Toren.

Mit diesen Ergebnissen qualifizierte sich die weibliche B-Jugend der HSG für den C-Cup. „Dort war dem Team aber von Spiel zu Spiel der große Kräfteverschleiß anzumerken“, berichtet der Trainer. Teilweise habe er nur fünf Feldspielerinnen aufbieten können, da alle anderen kurzzeitig ausgefallen seien. Sven Petersen bescheinigt seinem Team großen Kampfgeist: „Wir haben alle Spiele achtbar gestaltet und mit den verbliebenen Möglichkeiten bestens gemeistert.“ Zwar habe es in der Endrunde nur noch Niederlagen gegeben, aber auch die Gegnerinnen seien nicht viel besser aufgestellt. Letztlich haben bessere Personaldecken – und damit die größeren Kraftreserven – den Ausschlag gegeben.

In Holstebrø waren Marina Dose, Leonie Leder, Thea Schwarz, Ylva Brandenburg, Mieke Rusch, Merle Petersen, Melissa Cornils und Anna Lüdtke als Spielerinnen sowie Jane Peters und Finja Schumacher als Schlachtenbummlerinnen dabei.

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