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Ostholsteiner Anzeiger

24. Oktober 2017 | 06:43 Uhr

Hallen-Masters in Sicht

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Eutin 08 kann sich mit einem Sieg gegen Neumünster einen Platz beim wichtigsten Hallenfußballturnier in Schleswig-Holstein sichern

shz.de von
erstellt am 17.Okt.2014 | 14:13 Uhr

Die Fußballer von Eutin 08 haben in der Schleswig-Holstein-Liga das Etappenziel dicht vor Augen: Sie können sich mit einem Sieg heute um 14 Uhr gegen den PSV Union Neumünster für das Hallen-Masters des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes in der Kieler Sparkassen-Arena qualifizieren. Das Turnier ist ein Höhepunkt im Fußballjahr, dort treffen vor fast 10 000 Zuschauern die vier Erstplatzierten der SH-Liga auf Drittligist Holstein Kiel sowie die Regionalligisten VfB Lübeck, Weiche Flensburg und VfR Neumünster.

„Wir haben vier schwere Gegner vor uns“, weiß der Trainer. Nach dem heutigen Spiel gegen den PSV Neumünster reisen die Eutiner am 26. Oktober zu TuRa Meldorf, haben am 1. November ein Heimspiel gegen den
SV Todesfelde und spielen am 9. November bei Holstein Kiel II. Danach muss man Vieter sein, wenn es für einen Startplatz in Kiel reichen soll. In der aktuellen Tabelle steht Eutin 08 auf dem ersten Platz. Der Aufsteiger hat vier Punkte Vorsprung vor den Verfolgern Holstein Kiel II und SV Eichede. „Das ist eine super Leistung. Ich erinnere daran, dass die Mannschaft noch vor 16 Monaten in der Kreisliga Ostholstein gegen den TSV Pansdorf II gespielt hat“, sagt Brunner.

Der PSV Neumünster sei schwer einzuschätzen. Die Gäste stehen mit 19 Punkten auf dem neunten Rang. „Der PSV hat gegen die beiden spielstärksten Mannschaften der Liga, Holstein Kiel II und den SV Eichede, jeweils unentschieden gespielt“, sagt Mecki Brunner. Er weist auf die Qualitäten hin, für die
die regionalligaerfahrenen Patrick Fürst, Marinko Ruzic und Burhan Gülbay stehen.

Ein Muster an Zuverlässigkeit und Einsatzfreude ist bei Eutin 08 Philip „Blubber“ Nielsen, der vor der Saison vom Oldenburger SV kam. Er hat sich im Mittelfeld einen Platz erkämpft. Spielerisch sei bei Nielsen noch „Luft nach oben“, meint Mecki Brunner, aber er sei ein Spieler, an dem sich die Mannschaft aufrichten könne. „Er hat sich bei uns ein echtes Standing erarbeitet.“ Dabei musste sich der 26-Jährige umstellen, denn in Oldenburg sei das Spielsystem auf Nielsen abgestimmt gewesen.

„Wir sind auf die Unterstützung der Zuschauer angewiesen“, weiß der Eutiner Trainer. Die Chance auf einen Platz im Teilnehmerfeld des wichtigsten Hallenturniers in Schleswig-Holstein, das am 10. Januar ausgetragen wird, sollte einige Fans zum A-Platz des Fritz-Latendorf-Stadions locken. „Das Hallen-Masters ist auch für die Fans eine tolle Gelegenheit, sich und den Verein eindrucksvoll zu präsentieren“, meint Mecki Brunner.

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