Häuser weichen erst im Juli für ZOB

Die beiden Häuser im Vordergrund des ZOBs, die die Stadt als sozialen Wohnraum zur Unterbringung von Flüchtlingen und einer Großfamilie nutzte, müssen für dessen Erweiterung weichen.
Foto:
1 von 2
Die beiden Häuser im Vordergrund des ZOBs, die die Stadt als sozialen Wohnraum zur Unterbringung von Flüchtlingen und einer Großfamilie nutzte, müssen für dessen Erweiterung weichen.

Ersatzhaltestellen kommen an den alten Güterbahnhof in der Elisabethstraße / Parkplätze dort fallen bis mindestens Ende 2018 weg

shz.de von
24. Juni 2017, 00:10 Uhr

Von den beiden Häusern in der Heinrich-Westphal-Str./Ecke Bahnhofstraße ist eines noch bewohnt, deshalb startet die Erweiterung des zentralen Omnibusbahnhofes (ZOB) Eutin nicht wie zuletzt geplant Mitte Juni, sondern gut einen Monat später. Der Umzug der Großfamilie in die Elisabethstraße soll aber kurz bevor stehen.

Eigens für die Unterbringung der Familie hatte die Stadt in der Elisabethstraße für mehr als 300  000 Euro ein Haus gekauft, das nach dem Auszug der bisherigen Bewohner renoviert werden sollte (wir berichteten). Damit der geplante Baubeginn sich nicht noch weiter nach hinten verzögerte, half die Stadt nach Information unserer Zeitung den Familien bei der Wohnungssuche.

Die Vorarbeiten für die Erweiterung des ZOBs sollen nun nächsten Montag damit beginnen, dass die Schotter-Parkflächen auf dem ehemaligen Güterbahnhof auf der Seite der Elisabethstraße gesperrt werden, um die Fläche für die Ersatzhaltestellen zu asphaltieren. Die Stadt weist auf den kürzlich geöffneten Schlossparkplatz (60 freie Parkplätze, 30 mit drei-Stunden-Regelung) als Ausweichmöglichkeit hin. Die Parkplätze am alten Güterbahnhof stehen für Pendler und Touristen wegen der Bauarbeiten am ZOB bis Ende 2018 nicht mehr zur Verfügung. Sind die Gremien der Stadt beschlussfreudig, dürften danach die Bauarbeiten der Sporthalle an der Stelle beginnen.

Zurück zum ZOB: Die eigentlichen Umbauarbeiten starten in der zweiten Juli-Hälfte, nachdem die Häuser, die die Stadt bisher als sozialen Wohnraum nutzte, in der 28. und 29. Kalenderwoche abgerissen worden sind. Für bisher etwas mehr als 1,5 Millionen Euro ist der neue ZOB mit acht Haltebuchten um eine Art „Warteinsel“ geplant. Ein Großteil der Wartefläche soll überdacht werden. Der ZOB soll laut Mitteilung der Stadt „funktionaler, moderner, barrierefreier und besser werden“. Im Vorfeld hatte es Diskussionen darum gegeben, dass die Dimension der neuen Haltestellen und Warteinsel für Eutiner Verhältnisse zu groß sei. Der neue ZOB reicht nach Fertigstellung (voraussichtlich 2018) in den bisherigen Planungen dann bis an den derzeitigen Parkplatz Heinrich-Westphal-Straße heran.


zur Startseite

Kommentare

Leserkommentare anzeigen