Grebin : Gute Aussichten für den Rosenpark

Am Mühlencafé unterhalb der Grebiner Mühle soll ein Rosenpark entstehen
Am Mühlencafé unterhalb der Grebiner Mühle soll ein Rosenpark entstehen

Mühlencafé: Gemeinde will eine Investition von 210000 Euro in 30 Jahren refinanzieren

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29. Januar 2015, 04:30 Uhr

In das Thema Mühlenareal kommt Bewegung. Die Gemeindevertretung brachte am Montag erst einmal Grundsätzliches auf den Weg, damit die an einer Pacht interessierten Horst Peters und Cirstin Klein mit ihrem Projekt einer Rosenschule und Rosenpark mit Freiland-Café in diesem Frühjahr starten können.

Um Rechtssicherheit zum Neubau und einer Verpachtung der Anlage zu gewährleisten, stellte der CDU-Fraktionsvorsitzende Joachim Burgemeister den Gemeindevertretern die notwendigen Schritte vor. Dazu hatte er in Abstimmung mit Bürgermeister Jochen Usinger mit dem Geschäftsausschussvorsitzenden des Amtes, Gerhard Manzke (CDU), Informationsgespräche mit dem Amt Großer Plöner See, der Kommunalaufsicht und Banken geführt. Wesentliche Punkte dabei waren die baulichen Voraussetzung, die Ausarbeitung der Pachtbedingungen, eine Kreditaufnahme und die Finanzierung des Vorhabens.

Burgemeister verdeutlichte, dass ein Abriss und Neubau in Höhe von 210  000 Euro bei einer Berechnungszeit von 30 Jahren der Gemeinde einem Verlust 40  000 Euro bringen würde, damit aber die kostengünstigste Variante sei. Die kreditfinanzierte Investition inklusive der Zinsen würden durch Pachteinnahmen refinanziert. Bei einer Nichtnutzung in Form einer „grünen Wiese“ würde die Gemeinde einen Verlust von rund 216  000 Euro (Kauf 190  000 Euro plus Erhaltungskosten 30  000 Euro) haben.

Die Gemeindevertreter sprachen sich für Horst Peters und Cirstin Klein als Pächter aus. Jetzt soll ein Pachtvertrag über 20 Jahre ausgearbeitet werden. Um das Areal für die Nutzer attraktiver zu machen und zusätzliche Pacht einnehmen zu können, werden Verhandlungen zum Tausch von Grundstücksparzellen auf dem Mühlenberg gegen Parzellen in Görnitz umgesetzt.

Das Amt Großer Plöner See soll zur Klärung der Rechtssicherheiten Baugenehmigungen sowie Finanzierungs- und Fördermittelmöglichkeiten einholen. Abgearbeitet sein sollen die beschlossenen Anträge bis zum 23. Februar.

Für Horst Peters und Cirstin Klein ist die Rechtssicherheit dringend notwendig. Um ihre Tausende an Rosenstöcken rechtzeitig pflanzen zu können, sei der späteste Zeitpunkt einer Entscheidung zur Verpachtung im April, sagte Peters. Wenn das nicht eingehalten werden könne, würden sie von dem Projekt Abstand nehmen. Erheblichen Diskussionsbedarf gab es bei der Verabschiedung des Haushaltes 2015. Ein Bericht darüber ist in der morgigen Ausgabe zu lesen.

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