zur Navigation springen

Gut 100 Geschenke für Kinder aus bedürftigen Familien

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Marlon wünscht sich Lego Star Wars, Hanna Küchengeschirr für ihre Barbie und die kleine Isabella wünscht sich neue Kleidung und ein Kuscheltier – Wünsche wie diese stammen von Kindern aus Familien, deren Geld oft nicht reicht, um etwas an Weihnachten unter den Baum zu legen, das Kinderaugen zum leuchten bringt.

Heidi Feilke vom Vorstand des Kinderschutzbundes (KSB) freute sich gestern beim Anblick der liebevoll verpackten gut 100 Geschenke bei Susann Aldrup. Im Schuhgeschäft konnten die Spender die Geschenke samt Wunschzettel abgeben, den sie zuvor vom Weihnachtsbaum aus dem Punschzelt auf dem Eutiner Marktplatz „gepflückt“ hatten. „Viele kamen hier zusammen mit ihren Kindern rein, manche Kinder brachten das Geschenk sogar allein, hatten es gemeinsam mit den Eltern für die anderen Kinder ausgesucht. Das finde ich großartig“, sagt Susann Aldrup. Und Heidi Feilke fügt hinzu: „Es hat auch etwas von Vorbildfunktion. Wir sind allen sehr dankbar, die bei dieser Aktion mitgemacht und gespendet haben.“ Feilke sei bewusst, dass gerade im Advent eine Vielzahl unterstützenswerter Projekte um Mithilfe bitten, umso erfreulicher sei es, dass die Bereitschaft Familien und Kindern zu helfen, ungebrochen ist. „Das ist wirklich großartig“, sagt Feilke. Neben den Kindern, die mit ihren Eltern die Familienhilfe in Anspruch nehmen, wurden in diesem Jahr auch Kinder mit Migrationshintergrund aus dem „Café der Begegnungen“ gefragt, das der KSB mit Spendengeldern in der Schule am Kleinen See ins Leben gerufen hatte. Feilke: „Das Prinzip des Schenkens gehört im christlichen Glauben in den Zusammenhang mit Weihnachten.“

Die Familienhelferinnen werden die Geschenke im Wert bis zu 20 Euro nun heimlich an die Eltern überreichen, damit diese die Kinder dann an Heiligabend erfreuen können. Viele von ihnen sind mit persönlichen Botschaften und lieben Briefen versehen. „Und das Schöne ist“, sagt Susann Aldrup, „fast täglich fragen Menschen, ob sie noch etwas spenden können.“

zur Startseite

von
erstellt am 16.Dez.2016 | 00:14 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen