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Ostholsteiner Anzeiger

21. Oktober 2017 | 19:27 Uhr

Eutin : Grünes Licht für „Stadtumbaufest“

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Veranstalterin Claudia Falk und Ulfert Georgs bekamen Zuschlag – und Förderung

shz.de von
erstellt am 04.Apr.2017 | 16:44 Uhr

Veranstalterin Claudia Falk aus Eutin und der Gastro-Experte Ulfert Georgs sind die neuen Gesichter des Eutiner Stadtfestes. Hinter verschlossenen Türen gab der Hauptausschuss gestern Abend dem Veranstalter-Duo grünes Licht und bewilligte gleichzeitig einen Zuschuss in Höhe von 6500 Euro. Die gleiche Summe hatte Nickel bewilligt bekommen, der aber sagte das Stadtfest Anfang des Jahres ab (wir berichteten).

„Falk und Georgs waren die einzigen, die sich vorstellen konnten, ein Stadtfest mit Großflohmarkt unter dem Motto ‚Wir bauen um‘ zu organisieren“, sagte Stadtmanagerin Kerstin Stein-Schmidt. „Ihnen ist es gelungen, die Leidenschaft, mit der sie etwas für Eutin machen wollen, auch im Ausschuss rüberzubringen“, so Stein-Schmidt.

Falk feierte bereits mit der von ihr ins Leben gerufenen „Werkstatt der Engel“ im Eutiner Schloss große Erfolge, die sie bis 2014 mit ihrer Agentur „Perfect day“ organisierte. Georgs ist vielen als „der Mann der Eisbahn und des Weihnachtsmarktes“ bekannt. Und genau da kam Falk und Georgs in diesem Winter die Idee, gemeinsam „etwas wirklich richtig Schönes für Eutin“ zu veranstalten, sagte die 36-Jährige. „Wir machen das nicht, weil es eine Goldgrube ist, im Gegenteil. Unser Herz schlägt für Eutin“, betonte Falk. „Es soll wirklich ein Fest für Eutin werden, ich möchte die Menschen vernetzen. Man identifiziert sich mit seiner Stadt nur, wenn man mitwirkt. Eutin soll bewegt werden“, sagte Falk, die gestern Abend nach dem einstimmigen Beschluss erste Pläne und den Namen der Homepage (www.stadtfest-eutin.de) verriet. „Es wird keine weiße Zeltstadt und kein elitäres Fest am dritten Augustwochenende. Jeder soll sich wohlfühlen, an jeder Ecke sollen Überraschungen warten“, sagt Falk. Die Eutiner – ob Privatperson, Künstler oder Vereine – sind aufgerufen, mitzuwirken. Als Flächen sollen die Stadtbucht, der Schloßvorplatz, die Stolbergstraße, der Markt, die Wiese vor der Bücherei und der Rosengarten bespielt werden.

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