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Ostholsteiner Anzeiger

17. Oktober 2017 | 13:54 Uhr

Grünes Licht für Schul-Kooperation

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Eutiner Stadtvertreter sagen Bosau einmütig Hilfe bei Lösung des Schulproblems zu

von
erstellt am 28.Okt.2014 | 19:23 Uhr

Die Wilhelm-Wisser-Schule soll ab August 2015 den Unterricht auch für die Gemeinschaftsschüler in Hutzfeld organisieren. Eine entsprechende Vereinbarung soll zwischen der Stadt Eutin und der Gemeinde Bosau zügig ausgearbeitet werden. Dafür stimmten gestern Abend alle Fraktionen im Eutiner Schulausschuss.

Bosaus Bürgermeister Mario Schmidt zeigte sich dankbar für diesen Beschluss. Der Vertrag könne in Kürze vorgelegt, eine offizielle Entscheidung der Gremien noch im Dezember getroffen werden. Das sei wichtig auch mit Blick auf die Entscheidung von Eltern für den Übergang ihrer Kinder von der Grundschule in die fünfte Klasse – die es ohne Eutins Hilfe ab August 2015 in Hutzfeld nicht mehr geben würde.

In der Aussprache begrüßten die Stadtvertreter einhellig die von Bosau angeregte Verbindung beider Gemeinschaftsschulen. „Meine Fraktion sieht das sehr positiv“, sagte Katja Behrends (SPD). Und Michael Kasch (CDU): „Die Stadt muss die Rolle ausfüllen, die ihr in der Region zukommt.“

Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz erinnerte daran, dass in Malente ein Bürgerentscheid eine Kooperation mit der Hutzfelder Heinrich-Harms-Schule verhindert hatte, und reklamierte „volle Kostenneutralität“ für Eutin bei der nun geplanten Schulverbindung. Es dürfe auch keine zusätzlichen Fahrwege für Eutiner Schüler geben.

Das sicherte sein Bosauer Kollege zu: „Wir halten die Kosten für die Gebäudeunterhaltung und die Verwaltung der Stadt von der Hand. Für uns als Gemeinde ist es wichtig, dass unsere Kinder möglichst lange ortsnah beschult werden können.“

Die Wisser-Schule sei zwar an der Obergrenze ihrer Kapazitäten, sei aber auf das Zusammengehen mit Bosau eingestellt, sagte Rektor Sven Ulmer: „Wir wollen das positiv begleiten. Aber es darf keine Nachteile für das Kollegium geben.“ Die Schulkonferenz werde demnächst Stellung nehmen. Schulrat Manfred Meyer sagte seine Hilfe bei der Lösung zu.

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