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Ostholsteiner Anzeiger

17. Oktober 2017 | 17:55 Uhr

Grünes Licht für Pflegeeinrichtung

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Synode beschließt Übernahme des Betriebes einer neuen Einrichtung in Preetz

von
erstellt am 14.Apr.2016 | 23:22 Uhr

Das Diakonische Werk (DW) des Kirchenkreises Plön-Segeberg übernimmt den Betrieb einer neuen Pflegeeinrichtung am Cathrinplatz. Darüber freuten sich die Pröpste Erich Faehling und Dr. Daniel Havemann sowie der DW-Geschäftsführer Michael Steenbuck nach einem Beschluss der Kirchenkreissynode. Damit kann dieses neue Gebäude, das den Platz nach Norden hin städtebaulich abschließt und auch das Haus der Diakonie stärker in die Stadt einbindet, gebaut werden. Es bietet mit 75 Pflegeplätze.

Propst Erich Faehling erläuterte den 63 Synodalen das Projekt. Es sollte nicht nur für sich betrachtet werden, sondern im Zusammenhang mit dem bisherigen Angebot zur Altersversorgung für die Stadt Preetz und ihr Umland. „Es beginnt mit der Nutzung der ambulanten Pflege zuhause, geht weiter mit Wohnen mit Altenheimstatus und dem Treffpunkt in mitten der Stadt in der Gemeindebegegnungsstätte, hin zum Wohnen mit Service. Schließlich kann die stationäre Pflege folgen und eventuell ein Platz im Hospiz-Zimmer.“

Der Geschäftsführer des Diakonischen Werkes, Michael Steenbuck, hatte den Synodalen ein umfassendes Zahlenwerk und den Mietvertragsentwurf vorgelegt, in dem er die betriebswirtschaftlichen Erwartungen mit ihren Risiken und Chancen darstellte. Unterstützt wurden seine Ausführungen durch einen Sachverständigen des Diakonischen Werkes Schleswig-Holstein und einen Steuerberater. Die Leitungsgremien des Kirchenkreises, Finanzausschuss und Kirchenkreisrat, ebenso wie der Aufsichtsrat des DW hatten im Vorweg bereits dem Projekt zugestimmt.

Dennoch folgte eine intensive Beratung durch die Synodalen. Schließlich stimmte die Synode den Planungen des DW mit großer Mehrheit zu Betreiber der neuen Alten- und Pflegeeinrichtung. Das Gesamtkonzept, das einen Umbau des Hauses am Kirchsee erforderlich machen würde, nahm die Synode wohlwollend zur Kenntnis und stimmte der weiteren Planung dieses Projektes zu.

Das Konzept sieht vor, das bisherige Angebot von 45 Pflegebetten im Haus am Kirchsee an den Cathrinplatz zu verlegen und um weitere 30 Plätze anzuheben. Dorthin kämen ebenso die Gemeindebegegnungsstätte und ein Hospiz-Zimmer. Die
Tagespflege bliebe im „Haus am Kirchsee“. Die Möglichkeit des „Wohnens mit Service“ soll dort erweitert werden, ebenso das „Wohnen im Altenheimstatus“. Neben den bereits bestehenden 26 Wohnungen für Einzelpersonen würden weitere 18 Wohnungen für sechs Einzelpersonen und zwölf Ehepaare entstehen, insgesamt bis zu 30 Personen mehr. „Nun fehlt es nur nach an erfolgreichen Kaufverhandlungen zwischen Investor und Stadt“, so Steenbuck.

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