Grüne sind erbost: „Kritik ist destruktiv“

Monika Obieray
Monika Obieray

Replik von Obieray und Langenstück zu den Bedenken gegen Hotelbaupläne

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06. Februar 2018, 14:10 Uhr

Eine harsche Replik erntet Regine Jepp, Sprecherin der Bürgergemeinschaft Eutin (BGE), für ihre Kritik an Hotelbauplänen in der Stadtbucht. Neben dem selbsternannten „Alles-Besserwisser“ und „Nörgler vom Dienst“, Malte Tech (FWE), trete jetzt auch noch Regine Jepp ohne Rücksprache mit den BGE-Mitgliedern mit einer alles anderen als konstruktiven Meinung gegen das geplante Integrationshotel auf, stellen die Grünen-Stadtvertreter Monika Obieray und Ralf Langenstück fest.

Es sei unseriös und destruktiv, dass der B-Plan und das Vorhaben des Investors in einen Topf geworfen würden. Die Verwaltung habe die Aufgabe, bei Umweltbehörde, Denkmalpflege und anderen zu klären, wie sich das Grundstück umweltverträglich bebauen lasse. Dabei könne von einer Zerstörung intakter Natur keine Rede sein, denn auch das Haus des Gastes habe die Fläche bis an die Stadtbucht weitgehend versiegelt. Sowohl FWE als auch Regine Jepp hätten seinerzeit kein Problem darin gesehen, den hässlichen Anbau am Haus des Gastes erhalten zu wollen. Deshalb sei es vollkommen unglaubwürdig, wenn Regine Jepp jetzt plötzlich mit Landschaftsschutz argumentiere.

Weshalb Jepp fürchte, dass Sichtachsen beeinträchtigt werden könnten, bleibe ihr Geheimnis. Denn weder der Blick auf das Schloss, noch die Sicht bis zur Bebensundbrücke würden beeinträchtigt.

Es sei rücksichtslos und demotivierend für den Investor, dass ihm ständig Dinge unterstellt würden, die er nie vorgehabt habe. Und es habe noch nie einen Investor für ein Großprojekt in Eutin gegeben, der sich von Anfang an selbst Grenzen gesetzt und von sich aus angeboten habe, einen Architektenwettbewerb zu organisieren und die Ergebnisse der Stadt vorzustellen. Ausdrücklich habe er immer erklärt, die Öffentlichkeit beteiligen zu wollen. Er habe mehrfach betont, dass er ein kleines, maßvolles Hotel bauen wolle, in dem es ein Café und öffentliche Toiletten geben werde.

Grünes Fazit: „Die Ostholsteiner“ als gemeinnützige Investoren stellten sich dem Wettbewerb, gingen mit ihren Planungen offen um und träten in eine erhebliche finanzielle Vorleistung. „Das tun sie, obwohl die Stadt letztlich immer noch frei entscheiden kann, ob sie das Angebot der ,Ostholsteiner‘ annehmen will oder nicht. Regine Jepp wird sogar die Gelegenheit haben, ihre gestalterischen Wünsche einzubringen. Dass sie jetzt schon weiß, dass das Grundstück zu klein sei, gehört in die Kategorie Schlechtreden. Wir Grüne wünschen uns, dass mit dem vorbildlichen Einsatz des Investors endlich so wertschätzend umgegangen wird, wie er es verdient hat.“

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