Grüne kritisieren: FWE gefährdet Schulfrieden

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13. Juli 2018, 00:40 Uhr

Das Bestreben, ein Bürgerbegehren für „beide Schulen am Kleinen See“ zu initiieren, erntet heftige Kritik der Grünen. Der Eutiner Thorben Junge hatte auf der Infoveranstaltung der Freien Wähler in den Schlossterrassen am Montagabend verkündet, dass er zwei Mitstreiter, Ursula Jacobsen-Priefer und FWE-Mitglied Ivo Stock, für ein Bürgerbegehren gefunden habe.

Grünen-Chefin Monika Obieray vermutet dahinter eine „reine FWE-Aktion“: „Weil die FWE mit ihrem Vorhaben eines Groß-Schulzentrums auf dem Weg über Mehrheiten in den städtischen Gremien aus sehr guten Gründen mehrfach erfolglos war, will sie es jetzt über ein Bürgerbegehren probieren.“ Damit gefährde die FWF aus Grünen-Sicht den Schulfrieden. Die Grundschule würde in einem Zentrum das Nachsehen haben, da Änderungen, die mit der Wisser-Schule abgestimmt werden müssten, immer auch Auswirkungen auf die Standorte der Grundschule in der Blauen Lehmkuhle und Fissau hätten.

Obieray erinnert: „Der Stillstand im Eutiner Schulbau wurde bereits in den zurückliegenden Jahren maßgeblich durch die FWE mitverursacht.“ Wer jetzt hoffe, durch ein erfolgreiches Bürgerbegehren würde zeitnah mit dem Bau eines Zentrums am Kleinen See begonnen, werde das Gegenteil erreichen – Stillstand für weitere Jahre.

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