Grüne: Blues-Fest halten, Wochenmarkt braucht Lösungen

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16. April 2018, 00:34 Uhr

Mit Unverständnis reagieren die Grünen auf die von Barbara Bloch und Helge Nickel geäußerten Vorwürfe, die Stadt lasse Bluesfest und Blues Challenge im Stich (wir berichteten).

„Wer sich trotz 22 000 Euro jährlicher Förderung durch die Stadt Eutin nicht wertge-schätzt fühlt, hat offensichtlich ein Wahrnehmungsproblem“, stellte Christiane Balzer fest und ergänzt: „Auch wir Grüne stehen hinter Bluesfest und Blues Challenge. Allerdings lassen wir uns nicht gegen die berechtigten Interessen der Wochenmarkt-Betreiber ausspielen.“ Diese müssten ohen städtische Zuschüsse wirtschaften und klagen bei der Verlegung auf den Berliner Platz über beträchtliche Einbußen, so Balzer. Der Wochenmarkt sei Eutins Herzstück, deshalb müsse er attraktiv gehalten werden. Balzer regt an, über Alternativen nachzudenken: „Vorstellbar wäre zum Beispiel, den Wochenmarkt bei Großveranstaltungen parallel in der Stolbergstraße stattfinden zu lassen und den Verkehr über die Freischützstraße abzuleiten.“ Wunsch der Grünen: Bluesfest und Wochenmarkt nebeneinander in attraktiver Lage.

Mit der Umgestaltung des Rosengartens werde der Verkehr in Eutin ohnehin neu geordnet – „Zeit also, neue Ideen auf ihre Umsetzbarkeit zu prü-fen“. Monika Obieray ergänzt: „Natürlich wünschen wir uns, dass Bluesfest und Blues Challenge in Eutin bleiben, dazu braucht es die Gesprächsbereitschaft aller Beteiligten. Den üblichen offiziellen Empfang der Stadt Eutin zum Bluesfest im vergangenen Jahr auszuschlagen, war kein Signal in die richtige Richtung.“

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