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Ostholsteiner Anzeiger

13. Dezember 2017 | 04:59 Uhr

Grube: Polizei macht Brandstifter dingfest

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

21-jähriger Mann als Tatverdächtiger in Untersuchungshaft / Geständnis vor der Polizei / Millionenschaden bei mehreren Brandstiftungen

von
erstellt am 20.Dez.2013 | 00:31 Uhr

Die Suche nach dem Feuerteufel rund um die ostholsteinische Gemeinde Grube ist beendet: Die Polizei hat am Mittwoch einen 21-jährigen Mann festgenommen, gegen den gestern Haftbefehl erlassen wurde. Er hat die Taten gestanden.

Seit Februar hat es in Grube und Umgebung mehrere offenkundig absichtlich gelegte Brände gegeben, die für große Unruhe in der Bevölkerung sorgten. Dabei wurden mehrere Reetdachgebäude schwer beschädigt. Zur Aufklärung der Brandstiftungen wurde eine Ermittlungsgruppe bei der Kriminalpolizeiaußenstelle Neustadt eingerichtet, die seit Oktober eine gezielte Sachbearbeitungvornahm.

„Deren wochenlange umfangreiche Ermittlungen ergaben einen dringenden Tatverdacht gegen einen Heranwachsenden aus Grube, der am Mittwoch vorläufig festgenommen wurde. Der 21-Jährige legte ein umfassendes Geständnis ab und gab zehn Brandlegungen zu,
unter anderem auch die besonders schadensträchtigen Brandstiftungen, wie das Gildehaus in Grube (Schaden 200 000 Euro), Reetdachhäuser in Dahme (Schaden 350 000 Euro) und Thomsdorf (Schaden 200 000 Euro). Auch der Brand in Grube vom 26. Oktober, wo ein Fahrzeug in einem Carport brannte und die Flammen auf das Einfamilienhaus übergriffen, wurde offensichtlich von dem jungen Mann gelegt“, so die Polizei gestern. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft ordnete das Amtsgericht
Oldenburg Untersuchungshaft an.

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