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Brand in Eckhorst : Großfeuer zerstört historische Scheune

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Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

In einer Scheune aus dem 17. Jahrhundert brach gestern Abend ein Feuer aus. 80 Einsatzkräfte verhinderten das Übergreifen der Flammen auf das nebenstehende Wohnhaus. Der Stall war nicht zu retten.

Eckhorst | Ein Großfeuer hat in der Nacht eine historische Scheune aus dem 17. Jahrhundert komplett in Schutt und Asche gelegt. Nachbarn hatten gegen 22.35 Uhr die Flammen entdeckt, und die Besitzer geweckt: „Ich nahm meine Kinder, rannte aus dem Haus und holte noch ein Pony aus der brennenden Scheune heraus“, sagte Fabiola Jacobsen geschockt.

Es war nicht das erste Mal, dass sie ein derartiges Feuer so hautnah erlebte. „Im Jahr 2008 ist unser Wohnhaus komplett abgebrannt, wir standen vor dem Nichts.“ Das schnelle und umsichtige Eingreifen der Feuerwehrleute verhinderte in diesem Fall aber, dass erneut das Wohnhaus betroffen wurde. Ein Übergreifen auf das fünf Meter daneben stehende Haus konnte verhindert werden.

Das Ablöschen des Brandobjekts selber stellte die rund 80 Feuerwehrleute jedoch vor eine kräftezehrende Aufgabe. Das gepackte Stroh ließ sich nur mühsam löschen, sagte Christian Beth, Einsatzleiter der FF Eckhorst. „Es musste auseinander gezogen werden, Netzmittel wurde dem Wasser beigemengt, damit das Wasser ins Stroh eindringen konnte.“ Auch über eine Drehleiter wurde der Brand bekämpft. Die Löscharbeiten dauerten die ganze Nacht. Versorgt wurden die Einsatzkräfte vom DRK aus Stockelsdorf.


Die Brandursache und die Höhe des Sachschadens sind noch nicht bekannt. Noch am Brandort nahm die Polizei ihre Ermittlungen auf. Im Einsatz waren vier freiwillige Feuerwehren, der Rettungsdienst, das DRK und die Polizei.

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erstellt am 13.Mai.2014 | 06:58 Uhr

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