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Vereidigung in Plön : Großes Interesse an den Soldaten

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Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Außergewöhnlich viele Angehörige kamen zu Vereidigung und Gelöbnis in der Marineunteroffizierschule Plön. 244 Zeitsolfdaten wurden vereidigt, 121 freiwillig Wehrdienstleistende legten ihr Gelöbnis ab.

Selten waren so viele Familienangehörige und Freunde zur Vereidigung der in diesem Jahr 244 Zeitsoldaten und dem Gelöbnis von 121 freiwilligen Wehrdienstleistenden in der Marineunteroffiziersschule (MUS) zu Gast. Die ersten Schritte in der Marine seien kein Zuckerschlecken, vermittelte MUS-Kommandeur, Kapitän zur See Thomas Schütze , vor den Gästen – darunter erstmals auch Landrätin Stephanie Ladwig.

„Wir wollen Sie in der Marine zum selbstständigen und eigenverantwortlichen Handeln erziehen“, führte Schütze aus und bezeichnete die Soldaten – darunter 16 Frauen – als potenzielle Diamanten. Sie würden von der Marine gefordert werden, damit sie bald in anspruchsvollen Positionen und Einheiten weltweit eingesetzt werden könnten.

„Mit dem Eid und Gelöbnis übernehmen Sie persönliche Verantwortung für Freiheit, Demokratie und Recht in unserem Land und in der Welt. Sie sind bereit, persönliche Risiken in Kauf zu nehmen, um Bedrohungen für uns alle abzuwenden“, dankte der oberste Repräsentant der Marine, Flottillenadmiral Rainer Endres, den Rekruten. Er wisse genau, welche hohe Bedeutung der Tag der Vereidigung habe, da er exakt vor 36 Jahren am selben Platz in der MUS seinen Eid abgelegt habe.

Der Befehl in den Einsatz zu gehen, beinhalte auch ein persönliches Risiko, die der Flottillenadmiral nicht verschwieg. Entsprechend sei eine realitätsnahe Ausbildung nicht nur zwingend erforderlich, sondern die Pflicht der Marine zur Fürsorge für die anvertrauten Soldaten. Das bedeute zugleich eine gewisse Härte, um die Soldaten gut vorbereitet in Einsätze schicken zu können.

„Dieser Weg wird kein leichter sein“, zitierte der Kommandeur der Lehrguppe B, Fregattenkapitän Christian Enghuber, aus dem Lied des Sängers Xavier Naidoo, das die Situation als Soldat in Teilen sehr gut beschreibe. Entbehrungen und Verzicht würden ebenso dazu gehören wie Engagement und Erfolg. „Der Schutz unseres Vaterlandes vor Risiken und Bedrohungen liegt in der nächsten Zeit nun auch in Ihren Händen. Damit führen Sie fort, was bereits Generationen vor Ihnen erfolgreich geleistet haben“, wünschte Enghuber den Rekruten alles Gute. Für den musikalischen Rahmen zeichnete das Marinemusikkorps Ostsee unter der Leitung von Friedrich Szepanski verantwortlich.






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erstellt am 20.Feb.2014 | 16:56 Uhr

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